Kurz gefasstEine Nachfolge-PZN (auch Ersatz-PZN) ist die neue Pharmazentralnummer, die die IFA einem Artikel zuteilt, wenn sich ein artikelidentifizierendes Merkmal ändert oder ein Artikel nach Außervertriebnahme neu aufgelegt wird. Der bisherige Artikel behält seine eigene, dann nicht mehr aktive Nummer.
Grund für die Neuvergabe ist das Prinzip der Eindeutigkeit: Eine einmal veröffentlichte PZN darf ihre identifizierenden Merkmale nicht mehr wechseln. Ändert ein Anbieter Produktbezeichnung, Packungsgröße, Darreichungsform, Artikeltyp oder die Information, ob es sich um ein Arzneimittel handelt, entsteht ein Nachfolgeartikel mit eigener Nummer. Die IFA generiert diese Nummer automatisch, sie ist nicht sprechend und wird nicht wiederverwendet.
Die Nachfolge-PZN baut auf dem Konzept der PZN auf und hängt eng mit dem Vertriebsstatus eines Artikels zusammen. Zuständig für die Vergabe ist die IFA.
Immer dann, wenn ein artikelidentifizierendes Merkmal wechselt oder ein außer Vertrieb genommener Artikel neu aufgelegt wird. Eine reine Korrektur nicht identifizierender Angaben führt dagegen nicht zu einer Nachfolge-PZN.
Nimmt der Anbieter den Vorgängerartikel außer Vertrieb, kann in den IFA-Daten ein Verweis auf den Nachfolgeartikel hinterlegt werden. Datenbezieher werden so beim Zugriff auf den Vorgänger auf den nachfolgenden Artikel hingewiesen. So bleibt der Zusammenhang zwischen alter und neuer Nummer nachvollziehbar.
Auf pharmazie.com finden Fachkreise die PZN-Stammdaten je Artikel, einschließlich der in den IFA-Daten angelegten Vorgänger- und Nachfolge-Verknüpfung. Recherchieren Sie zu einer Nummer, sehen Sie den zugehörigen Datensatz und, sofern vorhanden, den in den Quelldaten hinterlegten Verweis auf den Folgeartikel.
Behalten Sie PZN-Übergänge im Blick: Recherchieren Sie Artikel samt Vorgänger- und Nachfolge-Verknüpfung direkt auf pharmazie.com.
Eine Nachfolge-PZN, auch Ersatz-PZN, ist die neue Pharmazentralnummer, die die IFA einem Artikel zuteilt, wenn sich ein artikelidentifizierendes Merkmal ändert oder ein Artikel nach Außervertriebnahme neu aufgelegt wird. Der Vorgängerartikel behält seine eigene Nummer, die dann nicht mehr aktiv geführt wird. In den IFA-Daten bleibt der Bezug zwischen beiden erhalten.
Die IFA vergibt eine neue PZN, sobald sich ein artikelidentifizierendes Merkmal ändert, also Produktbezeichnung, Packungsgröße, Darreichungsform, Artikeltyp oder die Information, ob es sich um ein Arzneimittel handelt. Auch die Neuauflage eines zuvor außer Vertrieb genommenen Artikels führt zu einer neuen Nummer. Bereits veröffentlichte PZN dürfen ihre Merkmale nicht mehr wechseln.
Artikelidentifizierende Merkmale sind die Eigenschaften, die einen Artikel eindeutig bestimmen: Produktbezeichnung, Packungsgröße nach Menge und Einheit, Darreichungsform, Artikeltyp sowie die Information, ob es sich um ein Arzneimittel handelt. Ändert sich eines dieser Merkmale, entsteht ein neuer Artikel mit eigener Pharmazentralnummer. Nicht identifizierende Angaben lassen sich dagegen ohne neue PZN korrigieren.
Nimmt der Anbieter den Vorgängerartikel außer Vertrieb, kann in den IFA-Daten ein Verweis auf den Nachfolgeartikel hinterlegt werden. Datenbezieher werden beim Zugriff auf den Vorgänger auf den nachfolgenden Artikel hingewiesen. So bleibt der Übergang von der alten zur neuen Pharmazentralnummer für Fachkreise nachvollziehbar, auch wenn beide Nummern technisch eigenständig sind.
Die alte PZN wird nicht auf den neuen Artikel übertragen und auch nicht wiederverwendet. Sie bleibt dem Vorgängerartikel zugeordnet und wird nach dessen Außervertriebnahme aus dem aktiven Bestand genommen. Eine erneute Veröffentlichung gelöschter Nummern ist ausgeschlossen. Damit bleibt jede PZN dauerhaft genau einem Artikel und dessen Merkmalen zugeordnet.
Die Verknüpfung zwischen Vorgänger und Nachfolger ist in den IFA-Daten angelegt und wird über PZN-Stammdaten abrufbar. Auf pharmazie.com recherchieren Fachkreise die Stammdaten je Artikel, einschließlich der in den Quelldaten hinterlegten Vorgänger- und Nachfolge-Verknüpfung. So lässt sich der zugehörige Datensatz und, sofern vorhanden, der Verweis auf den Folgeartikel einsehen.