Datenbank pharmazeutische Stoffliste

Strukturierte Daten zu rund 47.000 Wirk- und Hilfsstoffen weltweit, mit Identifizierung, physikalisch-chemischen Eigenschaften und Verweisen auf Derivate, Salze und Zubereitungen.

1000+ Pharmazeutische Professionals vertrauen unseren Daten
Zentrale Vorteile
  • Eine strukturierte Referenz für rund 47.000 weltweit verwendete Stoffe
  • Etwa 176.000 Vorzugsbezeichnungen und Synonyme für eine verlässliche Stoffidentifizierung
  • Direkte Verweise auf Derivate, Salze und Zubereitungen
  • Datenbankübergreifende Sicht auf jedes Produkt mit einem bestimmten Wirkstoff in 50+ Ländern
  • 14-täglich aktualisiert, ohne manuelles Einsortieren von Loseblatt-Updates
  • Pharmakologische und toxikologische Daten, ATC-Codes und klinische Angaben an einem Ort

Überblick: ABDA-Datenbank pharmazeutische Stoffliste

Die ABDA-Datenbank pharmazeutische Stoffliste bündelt strukturierte Daten zu rund 47.000 weltweit verwendeten Wirk- und Hilfsstoffen. Jeder Stoff ist in einer Monografie beschrieben, die Identifizierung, physikalisch-chemische Eigenschaften sowie Verweise auf Derivate, Salze und Zubereitungen umfasst.

Diese Informationen strukturiert die Stoffliste

  • Identifizierung von Stoffen: Name, Synonyme, CAS-Nummer, Summenformel und mehr
  • Chemische und physikalische Eigenschaften: Molekulargewicht, Basizität, Brechungsindex, Löslichkeit, Siedepunkt, Gefrierpunkt, spezifische Drehung und mehr
  • Verweise auf weitere Derivate, Salze und Zubereitungen
  • Übersicht der Suchergebnisse in allen pharmazie.com Datenbanken zu einem Wirkstoff (50+ Länder)
  • Pharmazeutische Wirkstoffe von 120.000 international registrierten Arzneimitteln
  • Pharmakologische und toxikologische Informationen, ATC-Codes und klinische Daten wie Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und Kontraindikationen
  • Identifizierung regulierter Stoffe (ISO 11238)

Quelle und Aktualisierung

Die Daten stammen aus dem ABDATA Pharma-Daten-Service, Eschborn, Deutschland, und werden 14-täglich aktualisiert. Der Zugriff erfolgt über die Pakete Arzneimitteldatenbanken und Premium.

Highlights dieser Datenbank

Verlässliche Stoffidentifizierung

Jede Monografie führt eine Vorzugsbezeichnung mit ihren Synonymen und der Herkunft jedes Namens, sodass Stoffe ohne Verwechslung zugeordnet werden.

  • Vorzugsbezeichnung, Synonyme und Herkunft der Bezeichnung
  • Verweisnummern wie ASK-Nummer, ATC-Code und CAS-Nummer
  • Stoffklassifikation vom Wirk- und Hilfsstoff bis zur kosmetischen oder homöopathischen Verwendung

Physikalisch-chemische und Qualitätsdaten

Für chemische Verbindungen erfasst die Stoffliste die Angaben, die für Qualitäts- und Identitätsprüfungen benötigt werden.

  • Summenformel, Molmasse und Löslichkeit
  • Schmelzpunkt, Siedepunkt, Dichte und Brechungsindex
  • Spezifische Drehung, Dampfdruck, Viskosität und spektroskopische Daten

Stoffe biotischen Ursprungs

Einträge zu Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen ergänzen die für natürliche Materialien spezifischen Merkmale.

  • Wissenschaftliche Pflanzennamen für Stammpflanzen, Pflanzenteile und Zubereitungen
  • Vorkommen: Herkunftsländer und Verbreitungsgebiete
  • Qualitätsanforderungen sowie qualitative und quantitative Inhaltsstoffe mit Quellenangabe

Regulatorischer und sicherheitsrelevanter Kontext

Sofern zutreffend, sind gesetzliche und sicherheitsrelevante Angaben dem Stoffeintrag zugeordnet.

  • Verschreibungsstatus und Betäubungsmittel-Zuordnung mit Verschreibungshöchstmengen
  • Grundstoffkategorien und Kennzeichnung nach dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz
  • Sicherheitsmarker wie schwangerschaftsgefährdende Stoffe, explosive Stoffe und Lebensmittelfarbstoffe

Weitere Hintergrundinformationen

Die Monografien beschreiben weltweit medizinisch und pharmazeutisch verwendete Stoffe. Ein Stoffeintrag besteht aus einem Haupteintrag, dem mehrere Folgeeinträge zugeordnet sein können. Recherchen sind mit allen Bezeichnungen der Haupt- und Folgemonografien möglich, mit Vorzugsbezeichnungen ebenso wie mit Synonymen, sowie über Referenznummern und die Stoffklassifikation.

Aufbau eines Stoffeintrags

  • Vorzugsbezeichnung mit Herkunftsangabe
  • Synonyme zur Vorzugsbezeichnung
  • Verweisnummern: ASK-Nummer, ATC-Code (WHO) und CAS-Nummer
  • Erläuternde Texte zur Charakterisierung des Stoffs
  • Stoffklassifikation, etwa Wirkstoff, Hilfsstoff, Chemikalie, Lebensmittelzusatzstoff (E-Nummern), homöopathischer oder kosmetischer Stoff
  • Anwendungsgebiete

Chemische Verbindungen und klassifizierende Einträge

Bei chemischen Verbindungen wird der internationale Freiname der WHO (INN) als Vorzugsbezeichnung verwendet. Existiert kein INN, wird die Bezeichnung des Europäischen Arzneibuchs oder die deutsche Arzneibuchbezeichnung übernommen. Klassifizierende Einträge ordnen Stoffe nach chemischen, pharmakologischen, kosmetisch-technologischen oder Pflanzenschutzmittel-Kriterien und ergänzen Angaben wie die PRISCUS-Liste potenziell inadäquater Medikation für ältere Menschen, bedenkliche Rezepturstoffe und arbeitsmedizinisch relevante Stoffe.

Stoffe biotischen Ursprungs

Bei Stammpflanzen wird der wissenschaftliche Pflanzenname als Vorzugsbezeichnung gewählt, Pflanzenteile und Zubereitungen tragen einheitliche deutsche Namen. Einträge pflanzlicher, tierischer oder mikrobieller Art führen zusätzlich Vorkommen, Qualitätsanforderungen aus Arzneibüchern sowie qualitative und quantitative Inhaltsstoffe mit Quellenangabe.

Quellen und Standardliteratur

Die Stoffliste stützt sich auf die anerkannten Arzneibücher und Referenzwerke, darunter das Europäische Arzneibuch (Ph. Eur.), das Deutsche Arzneibuch (DAB), die Britische und die US-amerikanische Pharmakopöe, die INN-Listen der WHO, den Merck Index und Martindale.

Fragen zu dieser Datenbank

Was ist die Datenbank pharmazeutische Stoffliste?
Für wen ist die pharmazeutische Stoffliste geeignet?
Wie viele Stoffe und Bezeichnungen enthält sie?
Wie oft werden die Daten aktualisiert und woher stammen sie?
Welche Daten enthält eine Stoffmonografie?
Kann ich einen Wirkstoff länderübergreifend recherchieren?
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