ABDA-Datenbank Interaktionen

Prüfen Sie beliebig viele deutsche Arzneimittel, Wirkstoffe, Phytopharmaka, Nahrungsergänzungsmittel und Lebensmittel auf klinisch relevante Wechselwirkungen, jeweils nach Schweregrad bewertet und mit klarer Maßnahmenempfehlung.

1000+ Pharmazeutische Professionals vertrauen unseren Daten
Zentrale Vorteile
  • Ganze Medikationslisten in einer Abfrage auf Wechselwirkungen prüfen
  • Schweregradbewertung lenkt den Blick auf die klinisch relevanten Risiken
  • Konkrete Maßnahmen: Überwachung, Dosisanpassung, zeitliche Abstände und Alternativen
  • Suche nach Wirkstoff oder nach Fertigarzneimittel
  • Deckt in Deutschland zugelassene Arzneimittel, Phytopharmaka, Supplements und Lebensmittel ab
  • Als Web-Service für Krankenhaus- und Kliniksysteme verfügbar
  • Von der ABDATA kuratiert und 14-tägig aktualisiert

Was die Datenbank abdeckt

Die ABDA-Datenbank Interaktionen dokumentiert Wechselwirkungen zwischen in Deutschland zugelassenen Arzneimitteln, ihren Wirkstoffen, Phytopharmaka, Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensmitteln. Jeder Eintrag beschreibt den Effekt auf den Patienten, den zugrunde liegenden Mechanismus, die nötige Maßnahme und die Besonderheiten der Wechselwirkung.

  • Verschreibungspflichtige und rezeptfreie Arzneimittel
  • Pflanzliche Arzneimittel und ihre Wirkstoffe
  • Nahrungsergänzungsmittel, soweit ihre Inhaltsstoffe eine Wechselwirkung auslösen können
  • Lebensmittel und Substanzen wie Ethanol

Eine Wechselwirkung wird aufgenommen, wenn sie ein zu erwartendes Risiko für den Patienten birgt. Rein chemische Inkompatibilitäten in vitro, allgemeine Effekte von Makronährstoffen und Kontraindikationen ohne Interaktionsmechanismus bleiben bewusst ausgeschlossen.

Wie jede Wechselwirkung dokumentiert wird

Jede Wechselwirkung ist in einer strukturierten Monografie beschrieben, sodass die klinisch relevanten Informationen auf einen Blick erfassbar und bis zur Quelle nachvollziehbar sind.

  • Pharmakologischer Effekt: die Symptome, die die Wechselwirkung beim Patienten auslösen kann
  • Mechanismus: der vermutete Mechanismus der Wechselwirkung
  • Maßnahme: Handlungsempfehlungen, Überwachungsparameter, Dosierungsanpassungen, zeitliche Abstände und alternative Therapien
  • Kommentar: Studienergebnisse, Risikofaktoren und betroffene Patientengruppen
  • Literatur: die für die Monografie ausgewerteten Fundstellen

Klassifikation nach Schweregrad

Jede Wechselwirkung trägt eine abgestufte Bewertung ihrer klinischen Bedeutung, von kontraindizierten Kombinationen mit wahrscheinlich schwerwiegenden Folgen bis zu Kombinationen, die in der Regel keine Maßnahmen erfordern. So lässt sich eine Medikationsliste rasch einordnen und die Aufmerksamkeit auf die relevanten Einträge lenken.

Recherche und Abgleich

Eine beliebige Anzahl von Arzneimitteln kann in einer Abfrage miteinander abgeglichen werden. Gesucht werden kann mit Wirkstoffen, etwa Acetylsalicylsäure, oder mit Fertigarzneimitteln, etwa Aspirin, beides auch kombiniert in derselben Prüfung.

Integration als Web-Service

Die Interaktionsprüfung ist auch als Web-Service verfügbar, der sich über eine XML- oder Deeplink-Schnittstelle direkt in Ihr System integrieren lässt. Medikations- und Patientendaten können automatisch übernommen werden, was die Medikationsprüfung in Krankenhaus- und Klinikinformationssystemen unterstützt.

Datenquelle und Aktualisierung

Die Daten werden von der Fachredaktion der ABDATA Pharma-Daten-Service in Eschborn ausgewertet, mit Fundstellen aus Originalliteratur und Online-Datenbanken. Die Inhalte werden 14-tägig aktualisiert.

Highlights dieser Datenbank

Strukturierte Interaktionsmonografien

Jede Wechselwirkung ist einheitlich dokumentiert, sodass Effekt, Mechanismus und nötige Maßnahme eindeutig lesbar und zitierbar sind.

  • Pharmakologischer Effekt und Mechanismus
  • Empfohlene Maßnahme und Überwachung
  • Kommentar und ausgewertete Literatur

Nach Schweregrad abgestufte klinische Bedeutung

Eine abgestufte Klassifikation ordnet jede Wechselwirkung von kontraindiziert bis keine Maßnahme erforderlich ein, sodass kritische Kombinationen sofort hervortreten.

  • Kontraindizierte und vorsichtshalber kontraindizierte Kombinationen
  • Überwachung oder Dosisanpassung nötig
  • Kombinationen, die in der Regel keine Maßnahme erfordern

Beliebige Medikationslisten auf einmal prüfen

Gleichen Sie eine unbegrenzte Anzahl von Arzneimitteln in einer Prüfung ab, nach Wirkstoff oder nach Fertigarzneimittel.

  • Wirkstoffebene, etwa Acetylsalicylsäure
  • Produktebene, etwa Aspirin
  • Beliebige Kombination in einer Abfrage

Integration als Web-Service

Binden Sie die Interaktionsprüfung über eine XML- oder Deeplink-Schnittstelle in Ihre Umgebung ein, mit automatischer Übernahme der Medikations- und Patientendaten.

  • XML- und Deeplink-Schnittstellen
  • Automatische Übernahme der Medikationsdaten
  • Geeignet für Krankenhaus- und Klinikinformationssysteme

Weitere Hintergrundinformationen

Das Erkennen von Arzneimittelwechselwirkungen gehört zu den anspruchsvollsten Teilen einer Medikationsprüfung. Angesichts der Zahl der in Deutschland zugelassenen Arzneimittel und der Tatsache, dass Patienten häufig mehrere Präparate gleichzeitig einnehmen, ist die manuelle Prüfung gegen die Originalliteratur weder schnell noch zuverlässig. Eine Datenbank, die die Evidenz bereits ausgewertet und jede Wechselwirkung nach Schweregrad eingeordnet hat, macht daraus eine strukturierte, wiederholbare Prüfung.

Wie die ABDA-Daten über Wirkstoffe, Produkte und Interaktionen in pharmazie.com verknüpft sind

Warum eine kuratierte Interaktionsdatenbank zählt

Die Datenbank zeigt nicht nur an, dass zwei Substanzen interagieren. Sie hält fest, was die Wechselwirkung beim Patienten bewirkt, warum sie auftritt und was zu tun ist, samt der Evidenz hinter der Bewertung. Da die Einträge nach klinischer Bedeutung abgestuft sind, werden kontraindizierte oder eng zu überwachende Kombinationen von jenen getrennt, die in der Regel keine Maßnahme erfordern. So bleibt die fachliche Aufmerksamkeit auf den tatsächlich relevanten Risiken.

Über verschreibungspflichtige Arzneimittel hinaus

Wechselwirkungen beschränken sich nicht auf verschreibungspflichtige Arzneimittel. Rezeptfreie Präparate, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel können das Verhalten eines Arzneimittels verändern, und die Datenbank berücksichtigt sie, soweit ihre Inhaltsstoffe eine klinisch relevante Wechselwirkung auslösen können. Auch Lebensmittel und Substanzen wie Ethanol sind erfasst: Rund dreißig Monografien beschreiben klinisch relevante Wechselwirkungen zwischen Ethanol und Arzneistoffen. Das stellt verbreitete Annahmen, etwa zu Antibiotika und Alkohol, auf eine Evidenzbasis statt auf Faustregeln.

Evidenz und Aktualität

Jede Monografie wird von der Fachredaktion der ABDATA gegen Originalliteratur und Online-Quellen geprüft, und die Inhalte werden alle vierzehn Tage aktualisiert. Diese Verbindung aus Kuratierung und festem Aktualisierungszyklus macht die Daten verlässlich genug, um Medikationsprüfungen darauf aufzubauen.

Fragen zu dieser Datenbank

Was ist die ABDA-Datenbank Interaktionen?
Welche Informationen enthält ein einzelner Interaktionseintrag?
Welche Substanzen und Produkte sind erfasst?
Lässt sich die Interaktionsprüfung in eigene Systeme integrieren?
Wie werden Wechselwirkungen bewertet?
Wie häufig werden die Daten aktualisiert?
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