Datenintegration und APIs
August 18, 2026
8 Min.

Interaktionsprüfung per API einbinden: Welche Daten liefert eine Polymedikations-Abfrage zurück?

Eine Interaktionsprüfung per Schnittstelle gibt je gefundener Wechselwirkung ein Interaktionspaar mit klinischer Relevanz, Effekt, Maßnahme und den beteiligten Stoffen zurück, ergänzt um Basis- und Expertentext mit Quellenbezug. Die Relevanz ist in sieben Stufen abgestuft, von keiner Aussage bis zur Kontraindikation. Übergeben wird die Medikation als Liste von Pharmazentralnummern, die Rückgabe erfolgt als JSON.

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Inhaltsverzeichnis
    Zusammenfassung
    • Die Abfrage liefert Paare, nicht Einzelbewertungen: Jede Interaktion beschreibt, welcher Stoff mit welchem anderen reagiert.
    • Die klinische Relevanz ist siebenstufig, von 0 (keine Aussage möglich) bis 60 (Kombination kontraindiziert).
    • Übergeben wird die Medikation über die PZN; der ATC-Code taugt als Sucheinstieg, nicht als Schlüssel, weil er Stärke und Darreichungsform nicht kennt.
    • Patientenmerkmale wie Allergien oder Begleiterkrankungen lassen sich mitgeben, das Ergebnis bleibt auf die übergebene Medikation bezogen.
    • Neben Effekt und Maßnahme kommt ein Expertentext mit Quellenbezug zurück, der die Bewertung im Beratungsgespräch belegbar macht.
    • Rabattvertragsdaten sind nicht Teil dieser Schnittstelle und stehen nicht als strukturierte Liste zur Verfügung.

    Eine Interaktionsprüfung per Schnittstelle beantwortet nicht die Frage, ob eine Medikation gut ist, sondern liefert die strukturierte Grundlage dafür. Zurück kommt je gefundener Wechselwirkung ein Interaktionspaar: welcher Stoff mit welchem anderen reagiert, wie hoch die klinische Relevanz ist, welcher Effekt zu erwarten ist, welche Maßnahme das Risiko senkt und welche Stoffe beteiligt sind. Dazu kommen ein Kurztext für die Anzeige und ein Expertentext mit Quellenbezug. Die Relevanz ist in sieben Stufen abgestuft, von keiner möglichen Aussage bis zur kontraindizierten Kombination. Übergeben wird die Medikation als Liste von Pharmazentralnummern, die Rückgabe erfolgt als JSON. Dieser Artikel richtet sich an heimversorgende Apotheken, Apothekenverbünde und deren IT sowie an Softwareteams, die Medikationsanalysen aus einer Einzelfallprüfung in einen wiederholbaren Prozess überführen wollen.

    Der Use-Case: Polymedikationsanalyse aus dem Einzelfall in einen Prozess überführen

    Die Ausgangslage ist in heimversorgenden Betrieben immer ähnlich. Für jede versorgte Person liegt eine Medikationsliste vor, oft mit acht bis fünfzehn Positionen, und die fachliche Prüfung findet an einem Arbeitsplatz statt, an dem die Daten in einem System liegen und die Bewertung in einem zweiten stattfindet. Zwischen beiden wird abgetippt. Das skaliert nicht, sobald aus einzelnen Analysen ein wiederkehrender Prozess über viele Personen und Zeitpunkte wird.

    Der Bedarf ist dabei nicht neu, sondern gesetzlich vorgezeichnet. § 129 Absatz 5e des Fünften Sozialgesetzbuchs gibt Versicherten Anspruch auf pharmazeutische Dienstleistungen, die über die Information und Beratung nach § 20 der Apothekenbetriebsordnung hinausgehen, und nennt dabei ausdrücklich die Behandlung von Patienten mit Mehrfacherkrankungen und Mehrfachmedikation. Wer diese Leistung regelmäßig erbringt, braucht die Prüfung im eigenen Ablauf und nicht in einer zweiten Maske daneben.

    Dazu kommt ein zweiter Treiber, der weniger mit Recht und mehr mit Betriebswirtschaft zu tun hat. Wer patientenindividuell stellt oder maschinell verblistert, hat ein Interesse daran, das Sortiment zu konsolidieren, also möglichst viele Positionen über wenige Artikel abzudecken. Jede Umstellung setzt aber voraus, dass die Alternative fachlich vertretbar ist, und das ist wieder eine Frage an dieselben Daten. Beide Ziele, die Arzneimitteltherapiesicherheit und die Straffung des Lagers, laufen deshalb über eine gemeinsame Datengrundlage und sollten nicht in zwei getrennten Projekten bearbeitet werden.

    In Gesprächen mit heimversorgenden Betrieben und ihren IT-Verantwortlichen zeigt sich dabei regelmäßig dasselbe Muster: Die fachliche Kompetenz ist vorhanden, die Zeit nicht, und der Engpass liegt in der Datenbeschaffung, nicht in der Bewertung. Die Prüfung selbst dauert Minuten, das Zusammentragen der Grundlage dauert länger. Genau an dieser Stelle setzt eine Schnittstelle an, und genau deshalb ist die Frage, welche Felder sie zurückgibt, keine technische Randnotiz, sondern die eigentliche Produktfrage.

    Welche Felder eine Interaktionsprüfung per API zurückgibt

    Kurzantwort: Je gefundener Interaktion kommt ein Datensatz mit Kennung, Interaktionspartnern, klinischer Relevanz, Effekt, Maßnahme und den beteiligten Stoffen zurück, ergänzt um Kurz- und Expertentext. Entscheidend ist, dass die Rückgabe paarbezogen ist: Bewertet wird immer eine Kombination, nie ein einzelnes Arzneimittel.

    RückgabefeldWas darin stehtWofür Sie es brauchen
    InteraktionsnummerEindeutige Kennung der WechselwirkungWiedererkennung und Dokumentation über Prüfläufe hinweg
    InteraktionspartnerWelcher Stoff mit welchem anderen reagiertZuordnung zu den konkreten Positionen der Medikationsliste
    TitelKurzbezeichnung der WechselwirkungAnzeige in Listen und Übersichten
    GruppeFachliche Einordnung der InteraktionBündelung gleichartiger Befunde in der Auswertung
    Klinische RelevanzAbgestufte Bewertung in sieben StufenPriorisierung, welche Befunde bearbeitet werden müssen
    EffektWas pharmakologisch zu erwarten istFachliche Begründung gegenüber der verordnenden Person
    MaßnahmeWas das Risiko senkt, etwa Abstand, Monitoring, AlternativeDirekt verwertbare Handlungsempfehlung im Gespräch
    Beteiligte StoffeDie Wirkstoffe, auf denen die Bewertung beruhtPrüfung, ob der Befund auf die konkrete Zubereitung zutrifft
    BasisinformationKurztext zur WechselwirkungAnzeige am Arbeitsplatz ohne Wechsel in ein zweites System
    Expertenwissen mit QuellenbezugAusführlicher Text mit Herkunft der BewertungBelegbarkeit gegenüber Ärztinnen, Ärzten und in der Dokumentation
    Status aktivOb die Interaktion aktuell geführt wirdVermeidet, dass zurückgezogene Befunde weiter angezeigt werden

    Für die Oberflächenplanung ist eine Eigenschaft dieser Rückgabe wichtiger als alle anderen: Die Zahl der Befunde wächst nicht linear mit der Zahl der Positionen, sondern mit der Zahl der möglichen Paare. Eine Liste mit zehn Positionen ergibt rechnerisch 45 zu prüfende Kombinationen. Eine Anzeige, die jeden gefundenen Befund gleichrangig auflistet, überfordert die Bearbeitung deshalb schon bei durchschnittlicher Polymedikation. Sortieren Sie nach klinischer Relevanz und fassen Sie gleiche Befunde über die Gruppe zusammen, statt sie einzeln zu zeigen. Genau dafür sind Relevanz und Gruppe in der Rückgabe enthalten.

    Die Fachlichkeit dahinter stammt nicht aus der Schnittstelle, sondern aus der zugrunde liegenden Datenbank. Der Interaktionsbestand wird redaktionell gepflegt und in einem eigenen Modul geführt; die inhaltliche Beschreibung dazu findet sich beim Datenurheber. Die Schnittstelle macht diesen Bestand maschinell abrufbar, sie erzeugt ihn nicht.

    Welche Datenstufe Sie brauchen: PZN als Schlüssel, sieben Relevanzstufen als Ergebnis

    Kurzantwort: Übergeben Sie die Medikation über die PZN. Der ATC-Code eignet sich als Sucheinstieg, aber nicht als Schlüssel, weil er weder Stärke noch Darreichungsform enthält. Zurück kommt eine siebenstufige Relevanz, die Sie in Ihrer Oberfläche auf eine gröbere Darstellung abbilden können, aber nicht müssen.

    Zur Eingabeseite zuerst, weil hier die häufigste Fehlannahme liegt. Die ATC-Klassifikation gliedert Wirkstoffe bis zur chemischen Substanz und endet oberhalb von Stärke und Darreichungsform. Sie ist deshalb ein guter Weg, um eine Position zu finden, aber kein Identifikator für das konkret abgegebene Produkt. Die PZN ist es, und sie ist zugleich die Nummer, die in Ihren eigenen Systemen ohnehin geführt wird. Warum diese Ebenenfrage auch außerhalb der Interaktionsprüfung entscheidend ist, behandelt der Beitrag zur Verknüpfung von PZN, Materialnummer und FAM-Nummer.

    Auf der Ausgabeseite ist die Abstufung der klinischen Relevanz der Kern des Ganzen. Sie ist bewusst feiner als eine Ampel, weil zwischen einer echten Kontraindikation und einem Hinweis, der nur in der Fachinformation steht, therapeutisch Welten liegen.

    StufeBedeutungTypische Konsequenz im Prozess
    60Kontraindiziert, die Kombination darf nicht gegeben werdenSofortige Rückkopplung mit der verordnenden Person
    50Schwerwiegend, potenziell lebensbedrohlichVorrangige Bearbeitung, Alternative prüfen
    40Mittelschwer, kann zu therapeutisch relevanten Folgen führenBearbeitung mit Maßnahme, etwa Abstand oder Monitoring
    30Gering, keine zwingend therapeutischen FolgenBeobachtung, gegebenenfalls Hinweis in der Dokumentation
    20Warnmeldung aus der Fachinformation, im Alltag kaum dokumentiertKenntnisnahme, selten eigene Maßnahme
    10Keine Interaktion zu erwartenKein Handlungsbedarf
    0Keine Aussage möglichFachliche Einzelfallprüfung, kein stillschweigendes Entwarnen

    Zwei Hinweise zur Verarbeitung dieser Stufen. Erstens ist eine zusätzliche dreistufige Einordnung nach dem Ampelprinzip vorhanden, sie lässt sich im eigenen System aber auch anders zuordnen. Wer eine strengere Schwelle für die eigene Klientel braucht, setzt sie selbst. Zweitens ist die Stufe 0 kein leeres Ergebnis, sondern eine Aussage: Es liegt keine Bewertung vor. Wer sie in der Oberfläche wie ein Grün behandelt, baut ein Risiko in seine Software ein, das die Daten nicht hergeben.

    Ergänzend lassen sich Patientenmerkmale mitgeben, etwa Allergien oder Begleiterkrankungen. Die Rückgabe bleibt dabei auf die übergebene Medikation bezogen, es entsteht also keine allgemeine Risikoliste, sondern ein Befund zu genau dieser Kombination bei genau dieser Konstellation.

    Der Integrationsweg: Authentifizierung, Aufruf und Sprung in den Quellendatensatz

    Kurzantwort: Der Aufruf ist ein einfacher Webservice-Request mit dreiteiliger Authentifizierung, Rückgabe als JSON. Planen Sie zusätzlich den Sprung in die Oberfläche ein, damit eine auffällige Bewertung ohne Systemwechsel nachgelesen werden kann.

    1. Authentifizierung. Sie besteht aus drei Parametern: einer Nutzerkennung, einem Zeitstempel und einer Prüfsumme, in der Zeitstempel und ein Secret Key verschlüsselt sind. Die Sitzung ist zeitlich begrenzt und verfällt, wenn nichts mehr passiert. Die Bildung der Prüfsumme ist dokumentiert und liegt als kurzes Beispielskript bei, sodass die Anbindung in wenigen Zeilen entsteht.
    2. Aufruf. Übergeben wird die Medikation als Liste von Produktschlüsseln, in der Praxis also PZN. Zurück kommt die Liste der gefundenen Interaktionen mit den oben genannten Feldern. Alternativ zu JSON ist XML möglich; JSON ist der übliche Weg.
    3. Sprung in die Oberfläche. Dieselben Authentifizierungsparameter lassen sich an eine URL anhängen. Damit landet die Anwenderin ohne eigene Anmeldung direkt beim Datensatz zur jeweiligen PZN. Für Rückfragen aus dem Beratungsgespräch ist das der kürzeste Weg, und für die Nachvollziehbarkeit einer Bewertung ist es der belastbarste.

    Zwei Aufrufmuster sind in der Praxis üblich, und sie schließen sich nicht aus. Beim personenbezogenen Aufruf wird eine vollständige Medikationsliste geprüft, sobald sie sich ändert, also bei Aufnahme, Umstellung oder Neuverordnung. Beim periodischen Lauf werden alle betreuten Medikationslisten in einem Durchgang geprüft, typischerweise im Rhythmus der turnusmäßigen Analyse. Der erste Weg fängt Änderungen sofort ab, der zweite deckt Befunde auf, die durch geänderte Datenlage neu entstanden sind, ohne dass sich an der Medikation etwas geändert hätte. Wer nur das erste Muster baut, übersieht genau diese zweite Klasse.

    Ein Punkt, der erfahrungsgemäß erst nach dem ersten Produktivmonat auffällt, ist die Dokumentation. Ein Befund, der heute angezeigt und bearbeitet wurde, muss in einem halben Jahr noch nachvollziehbar sein, auch wenn sich die Datenlage inzwischen geändert hat. Speichern Sie deshalb den Befund mit seinen Textbausteinen im Vorgang und nicht nur die Interaktionsnummer als Verweis. Eine gespeicherte Referenz auf einen Bestand, der sich weiterentwickelt, wird bei der ersten Rückfrage zum Problem, während der gespeicherte Text die Entscheidung von damals unverändert zeigt.

    Ein organisatorischer Punkt gehört in dieselbe Planung: Der Zugang wird je Nutzer lizenziert, weil die zugrunde liegenden Daten von Datenurhebern stammen und die Nutzung an diese gemeldet wird. Für Betriebe mit mehreren Standorten heißt das, vorab zu klären, wer tatsächlich mit dem System arbeitet. Die Einordnung dazu steht in der Übersicht zu Rohdatenlizenzen für Arzneimitteldaten, die Konditionen für den Zugang beginnen bei 135 Euro im Monat und stehen auf der Preisseite.

    Datensteckbrief: welche Daten eine Polymedikationsprüfung tragen

    • Interaktions- und AMTS-Daten. Felder: Interaktionsnummer, Interaktionspartner, Titel, Gruppe, klinische Relevanz in sieben Stufen, Effekt, Maßnahme, beteiligte Stoffe, Basisinformation, Expertenwissen mit Quellenbezug, Status. Abruf je Medikationsliste über Webservice, Rückgabe als JSON.
    • Risiko-Check mit Patientenmerkmalen. Felder: Begleiterkrankungen, Allergien und weitere Merkmale als Eingabe, Rückgabe bezogen auf die übergebene Medikation. Zusätzlich zur reinen Wechselwirkungsprüfung.
    • Deutscher Artikelstamm. Felder: PZN, Handelsname, Anbieter, Wirkstoff und Stärke, Darreichungsform, Packungsgröße, Vertriebsstatus, Preisebenen. Insgesamt 260 auswertbare Felder je Artikel. Aktualisierung: täglich, Preisstände alle 14 Tage.
    • Wirk- und Hilfsstoffdaten. Strukturierte Daten zu 63.589 Wirk- und Hilfsstoffen, unter anderem zur Auflösung von Synonymen und zur Prüfung, ob ein Befund die konkrete Zubereitung betrifft.
    • Generische Gruppierung. Felder: generische Gruppen-ID je PZN, wahlweise mit oder ohne Packungsgröße. Grundlage für die Frage, welche Alternative an die Stelle eines auffälligen Präparats treten kann. Aktualisierung: alle 14 Tage.

    pharmazie.com ist die konsolidierte Arzneimitteldatenplattform der DACON Datenbank Consulting GmbH, die 25+ Fachdatenbanken in einer einzigen Suche bündelt, ausschließlich für Fachkreise im Gesundheitswesen. Die Eisbergsuche® ist dabei der zweite Zugang neben der Schnittstelle: Sie beantwortet die Rückfrage, die nach einem auffälligen Befund kommt, in derselben Oberfläche, in der auch Lieferengpass-Meldungen und Produktinformationen zur betroffenen PZN stehen.

    Wo die Grenze liegt: Daten sind kein Medizinprodukt und keine Therapieentscheidung

    Drei Grenzen sind für dieses Vorhaben wichtiger als jede Funktionsliste.

    Die Prüfung ersetzt keine pharmazeutische Bewertung. Sie liefert Befunde und Maßnahmenvorschläge. Ob im konkreten Fall abgesetzt, getauscht oder überwacht wird, entscheidet die verordnende Person gemeinsam mit der Apotheke. Eine Software, die diese Entscheidung automatisiert, trifft eine andere Aussage als die Daten hergeben.

    Die Daten allein sind kein Medizinprodukt, Ihre Anwendung kann eines sein. Ob eine Software regulatorisch als Medizinprodukt einzustufen ist, hängt an ihrer Zweckbestimmung, nicht an der Datenquelle. Wer aus Interaktionsdaten patientenbezogene Empfehlungen ableitet und diese als solche darstellt, sollte die Einstufung früh rechtlich klären lassen. Das ist keine Rechtsberatung, sondern der Hinweis, diesen Punkt vor der Entwicklung und nicht danach zu stellen.

    Rabattvertragsdaten gehören nicht zu dieser Schnittstelle. Sie stehen in der Oberfläche zur Verfügung, aber nicht als strukturierte Liste und nicht über diesen Webservice. Auch eine belastbare Historie lässt sich daraus nicht ableiten, weil ein inhaltlich unveränderter Vertrag unter einer neuen Kennung erneut erscheinen kann. Wer eine wirtschaftliche Sortimentssteuerung plant, sollte diese Frage getrennt von der Interaktionsprüfung klären.

    Fazit: das Paar ist die Einheit, die Relevanzstufe ist die Steuerung

    Eine Interaktionsprüfung per Schnittstelle liefert Interaktionspaare mit klinischer Relevanz, Effekt, Maßnahme und Quellenbezug. Zwei Entscheidungen bestimmen, ob die Einbindung trägt: die PZN als Eingabeschlüssel statt einer gröberen Klassifikation, und der bewusste Umgang mit der siebenstufigen Relevanz statt einer vorschnellen Ampel. Beides lässt sich in wenigen Tagen umsetzen, wenn die Lizenzfrage vorher geklärt ist.

    Angrenzend lohnen zwei Beiträge: Verblisterung, M-Nummer und PZN verknüpfen für die patientenindividuelle Stellung und PZN clustern und austauschbare Präparate identifizieren für die Frage nach der Alternative.

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    Ursula Tschorn
    Ursula Tschorn ist Geschäftsführerin der DACON DACON Datenbank Consulting GmbH und beschäftigt sich seit 1989 mit dem Aufbau pharmazeutischer Informationsinfrastrukturen. Sie schreibt über Standards für Arzneimitteldaten, Preisregulierung und Marktzugang in der DACH-Region.

    FAQ

    Welche Felder gibt eine Interaktionsprüfung per API zurück?
    Lassen sich Patientenmerkmale in die Prüfung einbeziehen?
    Was bedeuten die sieben Relevanzstufen?
    Wird meine Anwendung durch die Interaktionsprüfung zum Medizinprodukt?
    Kann ich die Medikation über den ATC-Code übergeben?
    Bekomme ich Rabattvertragsdaten über dieselbe Schnittstelle?
    Seit 1989 vertrauen über 1.000 Kunden auf unsere Daten.

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