Datenintegration und APIs
August 11, 2026
9 Min.

Verblisterung: Wie verknüpfen Sie M-Nummer, PZN und Wirkstoff automatisch?

Der Blisterprozess arbeitet auf der packungsgrößenübergreifenden M-Nummer, jeder andere Schritt auf der PZN. Die Verknüpfung liefert der Artikelstamm: je M-Nummer alle zugehörigen PZN, je PZN Wirkstoff, Stärke, Darreichungsform und ATC-Code. Bezug per Liste oder API, Aktualisierung täglich, Preisstände alle 14 Tage.

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Inhaltsverzeichnis
    Zusammenfassung
    • Zwei Nummernebenen treffen aufeinander: M-Nummer im Blisterprozess, PZN in Warenwirtschaft, Rezept und Blisterkennzeichnung.
    • Die Zuordnung M-Nummer zu PZN liegt im Artikelstamm und muss nicht selbst aufgebaut werden.
    • Eine aus Auftragsdateien selbst gebaute Zuordnung kennt nur Artikel, die schon einmal gelaufen sind, und veraltet unbemerkt.
    • Für die Medikationsanalyse kommt je PZN Wirkstoff, Stärke, Darreichungsform und ATC-Code dazu, nicht der Handelsname.
    • Drei Integrationswege: Zuordnungsliste, Webservice mit PZN-Liste als Eingabe, Deep-Link je PZN ins Frontend.
    • § 34 ApBetrO verlangt die Kennzeichnung je enthaltenem Arzneimittel samt Charge, das geht nur auf PZN-Ebene.

    In der Verblisterung treffen zwei Nummernebenen aufeinander. Blisterautomat und Verblisterungssoftware arbeiten auf einer packungsgrößenübergreifenden Nummer, meist M-Nummer genannt, die alle Packungsgrößen eines Präparats eines Anbieters zusammenfasst. Warenwirtschaft, Rezept, Medikationsplan und die Kennzeichnung des Blisters arbeiten dagegen auf der achtstelligen Pharmazentralnummer (PZN). Die Brücke zwischen beiden müssen Sie nicht selbst bauen: Die Zuordnung liegt im Artikelstamm, zusammen mit Wirkstoff, Stärke, Darreichungsform und ATC-Code je PZN. Sie lässt sich als Zuordnungsliste beziehen, per Webservice abfragen oder über einen Deep-Link je PZN ansteuern. Der Artikelstamm wird täglich aktualisiert, Preisstände alle 14 Tage. Dieser Artikel richtet sich an heimversorgende Apotheken und Blisterzentren, die Verblisterung und Medikationsanalyse digitalisieren und dabei den manuellen Abgleich zwischen beiden Nummernwelten loswerden wollen.

    Der Use-Case: Verblisterung arbeitet auf der M-Nummer, alles andere auf der PZN

    Für den Blisterautomaten ist die Packungsgröße gleichgültig. Ob eine Tablette aus einer Packung mit 30, 50 oder 100 Stück kommt, ändert am Blister nichts, deshalb steuert die Verblisterungssoftware den Auftrag über die packungsgrößenübergreifende Nummer. Für jeden anderen Schritt ist genau diese Information dagegen entscheidend: Bestellt, abgerechnet und dokumentiert wird auf PZN-Ebene.

    Besonders deutlich wird das bei der Kennzeichnung. Nach § 34 der Apothekenbetriebsordnung muss die neue Verpackung unter anderem den Patientennamen, die enthaltenen Arzneimittel mit ihren Chargenbezeichnungen, Verfalldatum, Einnahme- und Lagerungshinweise sowie die abgebende Apotheke tragen, und die Packungsbeilagen der enthaltenen Arzneimittel gehören dazu. Die Anforderungen stehen im Volltext in der Apothekenbetriebsordnung, § 34. Eine Charge hängt an einer konkreten Packung, nicht an einer packungsgrößenübergreifenden Nummer. Der Blister lässt sich also gar nicht korrekt kennzeichnen, ohne die Ebenen zu verbinden.

    Dasselbe gilt für die Dokumentationspflichten aus dem Versorgungsvertrag mit dem Heim. § 12a des Apothekengesetzes verlangt unter anderem, dass der Vertrag Art und Umfang der Versorgung, die Überprüfung der ordnungsgemäßen bewohnerbezogenen Aufbewahrung und die Dokumentation regelt, nachzulesen im Apothekengesetz, § 12a. Auch diese Nachweise entstehen auf Artikel-, also auf PZN-Ebene.

    In Gesprächen mit heimversorgenden Betrieben kommt dieser Bruch regelmäßig unaufgefordert zur Sprache, und fast immer in derselben Form: Die Zuordnung wird gepflegt, aber von Hand, und niemand weiß genau, wie vollständig sie ist.

    Spürbar wird die Lücke an zwei Stellen, und beide sind planbar. Die erste ist die Neuaufnahme einer Bewohnerin oder eines Bewohners: Eine komplette Medikationsliste kommt neu ins Haus, und darin steht mit einiger Wahrscheinlichkeit mindestens ein Präparat, das dieser Betrieb noch nie verblistert hat. Die zweite ist jede Verordnungsänderung im laufenden Betrieb, weil dabei ein Präparat gegen ein anderes getauscht wird und die Zuordnung für das neue erst entstehen muss. Beides passiert nicht selten, sondern in jedem Versorgungsmonat mehrfach.

    Der Aufwand ist dabei nicht das eigentliche Problem, sondern die Stelle, an der er anfällt: mitten im Ablauf, unter Zeitdruck, und an einer Person hängend, die die Systeme kennt. Genau solche Handgriffe sind es, die eine Digitalisierung der Heimversorgung ausbremsen, obwohl der eigentliche Prozess längst automatisiert läuft.

    Welche Felder die Verknüpfung von M-Nummer und PZN verlangt

    Kurzantwort: Zwei Felder stellen die Verknüpfung her, die M-Nummer und die PZN. Alles Weitere hängt daran und entscheidet, wie weit Sie automatisieren können: Packungsgröße für die Bestellung, Wirkstoff und Stärke für die Medikationsanalyse, Charge und Verfall für die Kennzeichnung.

    FeldWofür Sie es brauchenRolle
    M-Nummer (packungsgrößenübergreifend)Schlüssel im Blisterauftrag und an der MaschinePflicht
    PZN (8-stellig)Bestellung, Abrechnung, Kennzeichnung, DokumentationPflicht
    Packungsgröße und MengeneinheitBestellmenge und Wirtschaftlichkeit je AuftragPflicht
    Wirkstoff, Stärke, DarreichungsformMedikationsanalyse und InteraktionsprüfungPflicht ab Stufe 2
    ATC-CodeWirkstoffgruppe, Auswertung über den Bestandempfohlen
    Teilbarkeit und FeuchteempfindlichkeitBlistertauglichkeit eines Artikelsempfohlen
    Rabattvertrags-KennungAuswahl der abzugebenden Packungempfohlen
    Vertriebsstatus (im Vertrieb / außer Vertrieb)Zuordnung auf lieferbare Artikel begrenzenempfohlen

    Die Beziehung ist dabei nicht eins zu eins, sondern eins zu mehreren: Eine M-Nummer steht für ein Präparat eines Anbieters und verweist auf alle PZN seiner Packungsgrößen. Im Artikelstamm ist das als eigenes Feld geführt, das zu einer PZN alle Packungsgrößen desselben Präparats zurückgibt. Umgekehrt führt jede PZN eindeutig auf genau eine M-Nummer. Wer eine einzelne Nummer nachschlagen will, kann das im PZN-Verzeichnis tun; die achtstellige PZN selbst vergibt die IFA.

    Reicht eine selbst gebaute Zuordnung aus den eigenen Auftragsdateien?

    Kurzantwort: Nein, und der Grund ist strukturell, nicht technisch. Eine aus Auftragsdateien aufgebaute Zuordnung kennt ausschließlich Artikel, die schon mindestens einmal durch die Maschine gelaufen sind. Alles, was neu ins Sortiment kommt, fehlt genau dann, wenn Sie es zum ersten Mal brauchen.

    Der Weg ist naheliegend: Die Auftragsdatei an den Blisterautomaten enthält im Kopf ohnehin die Auflösung der verwendeten Nummern, also lässt sich daraus eine eigene Tabelle mitschreiben. Für den laufenden Bestand funktioniert das. Es hat aber drei Lücken, und alle drei fallen leise aus.

    1. Neue Präparate fehlen. Ein Wirkstoff, der bei Ihnen noch nie verblistert wurde, hat in Ihrer Tabelle keinen Eintrag. Die Zuordnung fehlt in dem Moment, in dem eine neue Verordnung sie zum ersten Mal verlangt.
    2. Neue Packungsgrößen fehlen. Kommt zu einem bereits bekannten Präparat eine weitere Packungsgröße hinzu, kennt Ihre Tabelle die neue PZN nicht, obwohl sie zur bekannten M-Nummer gehört.
    3. Weggefallene Packungen bleiben stehen. Wird eine Packungsgröße aus dem Vertrieb genommen, bleibt sie in einer mitgeschriebenen Tabelle bestehen und führt zu Bestellungen auf nicht mehr lieferbare Artikel.

    Der Artikelstamm bildet genau diese Bewegungen ab. Er wird täglich aktualisiert, Preisstände folgen dem 14-tägigen Rhythmus mit den Stichtagen am 1. und am 15. eines Monats. Eine bezogene Zuordnung ist damit zu jedem Stichtag vollständig, eine selbst gebaute immer nur so vollständig wie Ihre bisherige Auftragshistorie. Der Unterschied ist keine Frage von Aufwand, sondern von Abdeckung.

    Welche Datenstufe Sie brauchen: Identität oder zusätzlich Wirkstoff und Interaktion

    Kurzantwort: Für die reine Verknüpfung genügt die identifizierende Ebene aus M-Nummer, PZN und Packungsgröße. Sobald Sie Polymedikation prüfen wollen, brauchen Sie zusätzlich Wirkstoff, Stärke und Darreichungsform je PZN sowie die Interaktionsdaten, die auf Wirkstoffen aufsetzen und nicht auf Handelsnamen.

    Der Grund für die zweite Stufe ist eine Eigenheit der Arzneimittelnamen: Aus einem Handelsnamen lässt sich der Wirkstoff nicht zuverlässig ableiten. Kombinationspräparate und traditionelle Markennamen tragen ihn oft gar nicht im Namen. Wer eine Medikationsliste automatisiert prüfen will, muss deshalb den Umweg über die PZN nehmen und von dort auf Wirkstoff und Stärke gehen. Der ATC-Code der Weltgesundheitsorganisation ergänzt die Gruppenebene: Er ist siebenstellig über fünf Ebenen aufgebaut und macht Auswertungen über den gesamten Bestand möglich, die Systematik dokumentiert das WHO Collaborating Centre for Drug Statistics Methodology.

    Die zweite Stufe zahlt sich an einer Stelle aus, die auf den ersten Blick nichts mit Medikationsanalyse zu tun hat: bei der Frage, welche Packung überhaupt abgegeben wird. Wirkstoff, Stärke und Darreichungsform definieren die Gruppe der austauschbaren Artikel, die Rabattvertrags-Kennung entscheidet innerhalb dieser Gruppe. Die M-Nummer bleibt dabei stabil, die abzugebende PZN kann wechseln. Wer nur die M-Nummer führt, merkt einen solchen Wechsel gar nicht, muss ihn aber in Bestellung, Abrechnung und Kennzeichnung nachvollziehen. Auch das spricht dafür, die Verknüpfung als geführtes Datenfeld zu behandeln und nicht als Nachschlagewerk.

    Wie relevant diese Stufe ist, zeigt der gesetzliche Rahmen: Nach § 31a des fünften Sozialgesetzbuchs haben Versicherte bereits ab drei gleichzeitig angewendeten verordneten Arzneimitteln Anspruch auf einen Medikationsplan in Papierform und auf einen elektronischen Medikationsplan, nachzulesen in § 31a SGB V. In der Heimversorgung liegt die Zahl der gleichzeitig angewendeten Arzneimittel typischerweise deutlich darüber, die Prüfung ist also der Regelfall und nicht die Ausnahme.

    Der Integrationsweg: Zuordnungsliste, Webservice oder Deep-Link je PZN

    Kurzantwort: Drei Wege sind üblich, und sie schließen einander nicht aus. Die Zuordnungsliste deckt den Stammdatenabgleich ab, der Webservice die automatisierte Prüfung im Prozess, der Deep-Link den Einzelfall am Arbeitsplatz. Welcher Weg zuerst kommt, hängt davon ab, wo bei Ihnen die meiste Handarbeit steckt.

    1. Zuordnungsliste zum Einlesen. Eine strukturierte Datei mit M-Nummer, zugehörigen PZN, Packungsgröße und Vertriebsstatus, bereitgestellt in festem Rhythmus. Sie laden sie in Ihre eigene Datenhaltung und ersetzen damit die von Hand gepflegte Brücke. Der einfachste Einstieg, weil er ohne Änderung an Ihren Systemen auskommt.
    2. Webservice für die Prüfung im Prozess. Sie übergeben eine Liste von PZN und erhalten die Auswertung strukturiert als JSON zurück, etwa gefundene Wechselwirkungen mit ihrer Einstufung. Das ist der Weg, der die Medikationsanalyse aus dem Nachschlagen herausholt und in den Ablauf legt.
    3. Deep-Link je PZN ins Frontend. Aus Ihrem Medikations- oder Blistertool heraus setzen Sie einen Link, der mit der PZN direkt auf den Artikel springt, inklusive hinterlegter Anmeldung im Hintergrund. Kein Datenabgleich nötig, dafür sofort verfügbar, und für Rückfragen am Arbeitsplatz oft der schnellste Weg.

    In der Reihenfolge liegt eine praktische Empfehlung. Der Deep-Link ist an einem Nachmittag eingerichtet und nimmt sofort Nachschlagearbeit ab, ohne dass ein Datenmodell angefasst wird. Die Zuordnungsliste folgt als zweiter Schritt, weil sie die manuelle Brücke tatsächlich ersetzt. Der Webservice lohnt sich, sobald die Prüfung nicht mehr Einzelfall, sondern Routine über die gesamte Bewohnerschaft ist. Wer umgekehrt startet und zuerst die vollautomatische Prüfung baut, verschiebt den ersten spürbaren Nutzen um Monate.

    Für alle drei Wege gilt dieselbe Trennung wie bei jedem Rohdatenbezug: Die Rohdatenlizenz kommt vom Datenurheber, der technische Zugang vom Datendienstleister. Das ist eine zweistufige Kette und kein Anbietervergleich, und die Lizenzstufe sollte vor der technischen Frage geklärt sein. Welche Lizenz welchen Umfang trägt, vertieft der Beitrag Wann Sie eine Rohdatenlizenz für Arzneimitteldaten brauchen. Wichtig dabei: Eine Lizenz, die in Ihrer Warenwirtschaft steckt, deckt einen eigenen Schnittstellenzugriff in aller Regel nicht mit ab. Diese Annahme kostet in der Praxis Wochen, weil sie erst spät auffällt.

    Datensteckbrief: welche Daten die Verblisterung je PZN lösen

    • ABDA-Artikelstamm. Felder: PZN, packungsgrößenübergreifende Zuordnung aller Packungsgrößen eines Präparats, Packungsgröße und Mengeneinheit, Anbieter, Vertriebsstatus, Teilbarkeit, Feuchteempfindlichkeit, Rabattvertrags-Kennung. Aktualisierung: täglich, Preisstände 14-tägig. Der Artikelstamm trägt 260 auswertbare Felder je Artikel.
    • Deutsche Fertigarzneimittel und Stoffliste. Felder: Wirkstoff, Stärke, Darreichungsform, ATC-Code je PZN. Deckung: mehr als 50.000 deutsche Präparate. Das ist die Stufe, die aus einer Nummernliste eine prüfbare Medikation macht.
    • Interaktions- und Risikoprüfung. Wechselwirkungen zwischen Wirkstoffen mit Einstufung nach Schweregrad und Fundstelle, dazu patientenindividuelle Risikoprüfung nach Alter, Erkrankungen und Allergien. Abrufbar als Webservice mit einer PZN-Liste als Eingabe.
    • Zugang. Zuordnungsliste zum Einlesen, REST-Webservice mit JSON-Rückgabe oder Deep-Link je PZN mit hinterlegter Anmeldung. Der Zuschnitt wird je Betrieb definiert.

    pharmazie.com ist die konsolidierte pharmazeutische Datenplattform der DACON Datenbank Consulting GmbH, die 25+ Fachdatenbanken in einer einzigen Suche bündelt, ausschließlich für Fachkreise im Gesundheitswesen. Diese Suche heißt Eisbergsuche®: Eine Abfrage über die PZN legt Artikeldaten, Wirkstoff, Preisvergleich, Rabattverträge und Wechselwirkungen nebeneinander, statt sie in drei Systemen einzeln zu suchen. Für die Verblisterung heißt das praktisch, dass Zuordnung und Prüfung aus derselben Quelle kommen. Wie sich PZN darüber hinaus zu Gruppen austauschbarer Präparate bündeln lassen, zeigt der Beitrag zum Clustern von PZN und Erkennen austauschbarer Präparate.

    Wo die Grenze liegt: Daten liefern Hinweise, keine Therapieentscheidung

    Der beschriebene Weg beantwortet eine Frage vollständig: Wie kommen M-Nummer, PZN und Wirkstoff ohne Handarbeit zusammen? Drei Dinge beantwortet er nicht.

    Erstens die pharmazeutische Entscheidung. Eine Interaktionsprüfung liefert Treffer mit Einstufung und Fundstelle. Ob daraus eine Änderung der Medikation folgt, ist eine Abwägung, die beim pharmazeutischen Personal und in der Absprache mit der verordnenden Ärztin oder dem verordnenden Arzt bleibt. Die Daten verkürzen den Weg zur Bewertung, sie ersetzen sie nicht.

    Zweitens die Blistertauglichkeit im Einzelfall. Teilbarkeit und Feuchteempfindlichkeit sind als Felder verfügbar und filtern die klaren Fälle. Ob ein bestimmtes Präparat im konkreten Blisterprozess verarbeitet werden darf, hängt darüber hinaus an der Fachinformation und an Ihrem Qualitätsmanagementsystem, das § 34 ApBetrO ohnehin verlangt.

    Drittens die Chargenführung. Charge und Verfall des konkret verarbeiteten Artikels entstehen in Ihrem Wareneingang, nicht im Stammdatenbezug. Die Stammdaten liefern die Struktur, in der Sie diese Angaben je PZN führen und für die Kennzeichnung ausgeben, die Werte selbst kommen aus Ihrem Bestand.

    Fazit

    M-Nummer, PZN und Wirkstoff kommen nicht durch eine gepflegte Excel-Brücke zusammen, sondern über den Artikelstamm, der die Zuordnung ohnehin führt und täglich nachzieht. Beziehen Sie die Zuordnung als Liste, holen Sie sich die Medikationsprüfung als Webservice mit einer PZN-Liste als Eingabe, und setzen Sie den Deep-Link je PZN für den Einzelfall am Arbeitsplatz. Klären Sie dabei die Lizenzstufe vor der Technik, denn die Lizenz Ihrer Warenwirtschaft trägt den eigenen Schnittstellenzugriff in der Regel nicht mit. Wenn Sie den Zuschnitt für Ihre Heimversorgung durchsprechen möchten, buchen Sie eine Demo.

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    Ursula Tschorn
    Ursula Tschorn ist Geschäftsführerin der DACON DACON Datenbank Consulting GmbH und beschäftigt sich seit 1989 mit dem Aufbau pharmazeutischer Informationsinfrastrukturen. Sie schreibt über Standards für Arzneimitteldaten, Preisregulierung und Marktzugang in der DACH-Region.

    FAQ

    Was ist die M-Nummer, und wie hängt sie mit der PZN zusammen?
    Wie kommt die Prüfung ohne manuelles Nachschlagen in meinen Prozess?
    Kann ich die Zuordnung von M-Nummer zu PZN selbst aus meinen Auftragsdateien aufbauen?
    Deckt die Lizenz meiner Warenwirtschaft den eigenen Schnittstellenzugriff mit ab?
    Welche Felder brauche ich für eine automatisierte Polymedikationsprüfung?
    Welche Daten brauche ich für die Kennzeichnung des Blisters?
    Seit 1989 vertrauen über 1.000 Kunden auf unsere Daten.

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