Datenintegration und APIs
September 11, 2026
9 Min.

Wie gleichen Sie PZN-Neuaufnahmen und Löschungen je Stichtag mit Ihrem Datenbestand ab?

PZN-Neuaufnahmen und Löschungen gleichen Sie zu jedem IFA-Veröffentlichungstermin, dem 1. und 15. eines Monats, gegen das vollständige Delta des Artikelstamms ab. Veröffentlichte Neueinführungsmeldungen reichen nicht, weil sie nur erscheinen, wenn ein Anbieter meldet. Jede neue PZN ordnen Sie über M2-Nummer, Import-Kennzeichen, Nachfolgeverweis, Zulassungsnummer und ATC-Code zu.

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Inhaltsverzeichnis
    Zusammenfassung
    • Die IFA-Informationsdienste erscheinen zum 1. und 15. eines Monats. Der Abgleich des eigenen Bestands folgt diesem Takt.
    • Für einen vollständigen Abgleich taugt nur das Delta im Artikelstamm. Neueinführungsmeldungen erscheinen nur, wenn ein Anbieter sie veröffentlicht.
    • Eine feste Prüfreihenfolge ordnet jede neue PZN zu: M2-Nummer, Import-Kennzeichen, Nachfolgeverweis, Zulassungsnummer, ATC-Code.
    • Die Zulassungsnummer ist der stärkste Schlüssel, aber nicht in jedem Datensatz belegt. Ein manueller Rest bleibt.
    • Wirkstoff und Stärke folgen der PZN zeitversetzt und gehören in einen eigenen Anreicherungsschritt.
    • Löschungen kündigen sich 24 Monate vorher mit der Kennzeichnung „außer Vertrieb“ an. Dort beginnt die Bearbeitung.

    PZN-Neuaufnahmen und Löschungen gleichen Sie je Veröffentlichungstermin der Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA) ab, also zum 1. und 15. eines Monats, und zwar gegen den vollständigen Änderungsbestand des Artikelstamms. Veröffentlichte Neueinführungsmeldungen reichen dafür nicht: Sie erscheinen nur, wenn ein Anbieter eine Meldung herausgibt. Das Delta im Artikelstamm enthält dagegen jede Neuaufnahme, jede Änderung und jede Löschung. Die eigentliche Arbeit beginnt danach, bei der Frage, ob eine neue PZN ein neues Arzneimittel, eine weitere Packung, einen Nachfolger oder einen Import darstellt. Dieser Beitrag richtet sich an Redaktionen und Datenteams, die eine eigene Arzneimitteldatenbank führen, in Fachverlagen, Softwarehäusern und Informationsdiensten. Er zeigt die Felder für diese Zuordnung, den Datenweg je Stichtag und die Grenzen des Verfahrens.

    Der Use-Case: den eigenen Arzneimittelbestand je Stichtag mit dem Artikelstamm abgleichen

    Eine eigene Arzneimitteldatenbank ist mehr als eine Kopie des Artikelstamms. Sie trägt eigene Anreicherungen: eine Verknüpfung zu Dokumenten, eine eigene Wirkstoffkodierung, redaktionelle Zuordnungen. Jede neue PZN muss deshalb in diese Struktur eingeordnet werden, und jede gelöschte PZN muss sauber aus ihr heraus. Das passiert im Takt der IFA-Veröffentlichungen, also etwa alle 14 Tage.

    Das Finden der neuen PZN ist dabei der leichte Teil, ein Abgleich zweier Stände zeigt sie sofort. In Discovery-Gesprächen mit Datenredaktionen wird der Aufwand an einer anderen Stelle verortet: beim Einordnen. Ist die neue PZN ein neues Arzneimittel, ein Vorgänger oder Nachfolger, eine weitere Packung eines bekannten Produkts oder ein Arzneimittel, das nur befristet auf den deutschen Markt darf? Die meisten Fälle lassen sich regelbasiert lösen. Die letzten sind fast immer die aufwendigsten.

    Dazu kommt ein struktureller Treiber. Anbieterstrukturen werden komplexer: Zulassungen werden an Tochtergesellschaften übertragen oder verkauft, Präparate laufen im Mitvertrieb, ein örtlicher Vertreter tritt neben den Zulassungsinhaber. Jede dieser Konstellationen erzeugt neue PZN oder neue Anbieterangaben zu einem Arzneimittel, das pharmazeutisch unverändert bleibt. Wer sie nicht erkennt, legt Dubletten an.

    Welche Felder die Zuordnung einer PZN-Neuaufnahme verlangt

    Kurz: Das Delta braucht Änderungsart, PZN und Stichtag. Die Zuordnung braucht zusätzlich die Felder, die eine neue PZN mit einem bekannten Arzneimittel verbinden: M2-Nummer, Zulassungsnummer, Import-Kennzeichen, Verweis auf die neue Packungseinheit und den ATC-Code. Wirkstoff und Stärke kommen als pharmazeutische Anreicherung dazu, meist zeitversetzt.

    FeldWofür es im Use-Case gebraucht wirdStatus
    PZNSchlüssel des Deltas und des eigenen BestandsPflicht
    ÄnderungsartNeuaufnahme, Änderung oder Löschung; steuert den VerarbeitungswegPflicht
    VeröffentlichungsterminOrdnet die Änderung dem Stichtag zuPflicht
    HandelsnameErste Plausibilisierung der ZuordnungPflicht
    AnbieterZeigt, ob ein bekanntes Präparat unter neuem Anbieter erscheintPflicht
    DarreichungsformTrennt eine neue Darreichung von einer neuen PackungPflicht
    Menge und MengeneinheitErkennt eine weitere PackungsgrößePflicht
    M2-NummerFasst alle Packungsgrößen einer Darreichungsform zusammen; bekannte M2-Nummer heißt bekanntes ProduktPflicht
    ZulassungsnummerStärkster Schlüssel zum Arzneimittel; nicht in jedem Datensatz belegtPflicht, wenn vorhanden
    ATC-CodeFachliche Einordnung, wenn die Zulassungsnummer fehltPflicht
    Import-Kennzeichen und PZN der OriginalpackungErkennt den Import oder Reimport eines bekannten Originalsoptional
    Verweis auf neue PackungseinheitVerbindet eine bisherige PZN mit ihrer Nachfolgepackungoptional
    Zulassungsinhaber, örtlicher Vertreter, MehrvertriebsgruppeMacht Zulassungsübertragung und Mitvertrieb sichtbaroptional
    Vertriebsstatus mit GültigkeitsdatumKennzeichnet „außer Vertrieb“ und kündigt die Löschung anPflicht
    Wirkstoff und StärkePharmazeutische Anreicherung der neuen PZNPflicht für die Anreicherung

    Warum die Zulassungsnummer so stark ist, zeigt der Aufnahmeweg. Für eine Neuaufnahme von Arzneimitteln verlangt die IFA die Fachinformation und einen Zulassungsnachweis, bevorzugt einen Auszug aus dem Arzneimittelinformationssystem AMIce mit Zulassungsnummer und BfArM-Eingangsnummer. Für Medizinprodukte genügen Gebrauchsanweisung, Etikett und der Nachweis des CE-Kennzeichens, für sonstige apothekenübliche Artikel eine Produktinformation. Eine Zulassungsnummer gibt es also nur bei Arzneimitteln, und auch dort ist sie im abgeglichenen Datensatz nicht bei jedem Artikel belegt. Deshalb braucht die Zuordnung eine feste Prüfreihenfolge mit Rückfallebenen:

    1. Wenn die M2-Nummer bekannt ist und nur die Menge abweicht, ist die PZN eine weitere Packungsgröße eines bestehenden Produkts. Die pharmazeutischen Angaben übernehmen Sie.
    2. Wenn das Import-Kennzeichen gesetzt ist und eine PZN der Originalpackung vorliegt, ist die PZN ein Import oder Reimport. Sie verknüpfen sie mit dem Original.
    3. Wenn eine bisherige PZN auf eine neue Packungseinheit verweist, ist die neue PZN ihr Nachfolger. Die bisherige merken Sie zur späteren Löschung vor.
    4. Wenn die Zulassungsnummer bekannt ist, die M2-Nummer aber neu, gehört die PZN zu einem bekannten Arzneimittel, typischerweise nach Anbieterwechsel, Mitvertrieb oder Zulassungsübertragung. Das Anbieterfeld und die Mehrvertriebsgruppe bestätigen das.
    5. Wenn keine Zulassungsnummer vorliegt, suchen Sie Kandidaten über ATC-Code, Handelsname, Anbieter und Darreichungsform. Das ist der Rest, der manuell bleibt.
    6. Wenn ein Arzneimittel keine deutsche Zulassung trägt, prüfen Sie, ob eine befristete Gestattung vorliegt. Nach § 79 Absatz 5 Arzneimittelgesetz können die zuständigen Behörden bei einem Versorgungsmangel im Einzelfall gestatten, dass nicht zugelassene Arzneimittel befristet in Verkehr gebracht werden. Legen Sie einmal fest, ob Sie solche Artikel an das ersetzte Präparat anhängen oder als eigenen Datensatz führen, und bleiben Sie dabei.
    7. Wenn Zulassungsnummer, ATC-Code und Wirkstoff neu sind, ist die PZN ein neues Arzneimittel. Die Erfassung läuft über die Fachinformation.

    Welche Datenstufe der Abgleich von PZN-Neuaufnahmen und Löschungen braucht

    Kurz: Die wirtschaftlich-rechtliche Stufe liefert das Delta und trägt die Zuordnung. Die pharmazeutische Stufe mit Wirkstoff und Stärke folgt zeitversetzt. Wer beides zum selben Stichtag erwartet, hält eine neue PZN für schlecht gepflegt, obwohl sie nur noch nicht angereichert ist.

    Stufe eins, die wirtschaftlich-rechtliche Ebene. Sie umfasst PZN, Änderungsart, Anbieter, Darreichungsform, Menge, Vertriebsstatus, die Verweisfelder und den ATC-Code. Mit ihr klären Sie, was sich geändert hat und wohin die PZN gehört.

    Stufe zwei, die pharmazeutische Ebene. Wirkstoffe, Stärken und Bezugsmengen werden vom Datenurheber aus der Fachinformation erarbeitet. Die PZN steht zum nächsten Stichtag im Artikelstamm, die pharmazeutischen Angaben folgen nach unserer Erfahrung meist zwei bis vier Wochen später. Planen Sie die Anreicherung deshalb als eigenen, nachgelagerten Schritt.

    Hier liegt die verbreitete Fehlannahme: Die öffentlich einsehbaren Meldungen zu Neueinführungen und Löschungen seien die Liste der Änderungen. Sie sind es nicht. Diese Meldungen erscheinen, wenn ein Anbieter eine Neueinführung über die Arzneimittelkommission oder andere Kanäle bekannt gibt. Das Delta im Artikelstamm entsteht unabhängig davon und enthält jede Neuaufnahme, jede Änderung und jede Löschung, ob sie angekündigt wurde oder nicht. Für einen vollständigen Abgleich ist nur das Delta tauglich. Die Meldungen sind eine Ergänzung, weil sie Kontext liefern, der im Artikelstamm fehlt.

    Eine zweite Unterscheidung gehört dazu. Eine PZN kann zugeteilt sein, bevor sie veröffentlicht wird: Die IFA führt die PZN-Zuteilung ohne Veröffentlichung als eigene Auftragsart, beauftragbar vor der Markteinführung, die Neuaufnahme mit Veröffentlichung erfolgt zum Zeitpunkt der Markteinführung. Kennen Sie eine PZN vorab aus einem anderen Kanal, gehört sie bis zu diesem Termin nicht in einen publizierten Bestand.

    Der Integrationsweg: das Delta je Stichtag vorab und als Datei beziehen

    Kurz: Kennen Sie den Veröffentlichungskalender, beziehen Sie das Delta einige Tage vor dem Stichtag als strukturierte Datei, ordnen Sie die eindeutigen Fälle automatisch zu und reichern Sie die pharmazeutischen Angaben in einem zweiten Schritt an. Löschungen bearbeiten Sie nicht erst zum Löschtermin, sondern ab der Kennzeichnung „außer Vertrieb“.

    1. Den Kalender kennen. Die IFA-Informationsdienste erscheinen laut IFA-Redaktionskalender zum 1. und 15. eines Monats. Die Meldeschlüsse liegen deutlich davor: Für den Veröffentlichungstermin 1. Oktober 2026 etwa lag der kurzfristige Meldeschluss für Neuaufnahmen am 11. September 2026, knapp drei Wochen vorher.
    2. Das Delta vorab beziehen. Der Pharmonitor sammelt drei bis fünf Tage vor den Stichtagen sämtliche Änderungen auf PZN-Ebene aus dem ABDA-Artikelstamm. Neuaufnahmen kommen mit PZN, Produktname, Anbieter, Darreichungsform und ATC-Code, Löschungen mit PZN und Löschkennzeichen. Die Liste steht strukturiert im Portal und als individueller Export bereit, auf Wunsch als tabulatorgetrennte Redaktionsliste.
    3. Regelbasiert zuordnen. Die Prüfreihenfolge aus dem Feldabschnitt löst die eindeutigen Fälle automatisch. Manuell bleiben die Artikel ohne Zulassungsnummer und die befristet gestatteten Arzneimittel.
    4. Pharmazeutisch anreichern. Wirkstoff und Stärke übernehmen Sie, sobald sie beim Datenurheber erarbeitet sind. Für die laufende Übernahme in ein eigenes System gibt es die REST-Schnittstelle; Rohdatenzugang und manche Web-Services setzen eine Lizenz des Datenurhebers voraus. Einzelheiten stehen auf der Seite zu Arzneimittel-Rohdatenlizenzen.

    Bei Löschungen lohnt ein Blick auf den Ablauf. Die IFA beschreibt die Löschung von Arzneimitteln zweistufig: Zuerst ist die Kennzeichnung „außer Vertrieb“ erforderlich, danach bleibt der Artikel noch 24 Monate in den Datenbankprodukten sichtbar. Eine gelöschte PZN wird nicht erneut veröffentlicht. Für Ihren Bestand heißt das: Die Löschung im Delta ist das Ende einer Phase, die zwei Jahre vorher begonnen hat. Der Moment, in dem Sie handeln sollten, ist die Kennzeichnung, nicht die Löschung. Wer Wirkstoff und Stärke eines Präparats auch für spätere Anfragen behalten will, sichert sie in diesem Zeitraum.

    Datensteckbrief: Welche Datenbanken den Abgleich von PZN-Neuaufnahmen und Löschungen tragen

    pharmazie.com ist die konsolidierte Arzneimitteldatenplattform der DACON Datenbank Consulting GmbH, am Markt seit 1989. Sie vereint 25+ pharmazeutische Fachdatenbanken in einer einzigen Suche, der Eisbergsuche®. Zielgruppe sind ausschließlich Fachkreise im Gesundheitswesen. Der Fokus liegt auf DACH, die Arzneimitteldaten decken 50+ Länder ab. Die Daten werden täglich aktualisiert. Für den hier beschriebenen Use-Case sind fünf Bestandteile einschlägig:

    • Pharmonitor. Neuaufnahmen, Änderungen und Löschungen im Artikelstamm je Stichtag, drei bis fünf Tage vorher. Felder bei Neuaufnahmen: PZN, Produktname, Anbieter, Darreichungsform, ATC-Code. Felder bei Löschungen: PZN, Löschkennzeichen. Im Portal und als individueller Export.
    • Artikelstamm. Felder unter anderem: PZN, Vertriebsstatus mit Gültigkeitsdatum, Zulassungsnummer, M2-Nummer für alle Packungsgrößen, Menge und Mengeneinheit, Darreichungsform, Anbieter, Hersteller, Zulassungsinhaber, örtlicher Vertreter, Mehrvertriebsgruppe, Import-Kennzeichen, PZN der Originalpackung, neue Packungseinheit. Insgesamt 260 auswertbare Felder. Aktualisierung: täglich, Preisfelder alle 14 Tage.
    • ABDA-Datenbank: Deutsche Fertigarzneimittel. Wirkstoffe, Stärken, Darreichungsform und ATC-Code zu 50.000+ deutschen Präparaten. Quelle der pharmazeutischen Anreicherung.
    • ABDA-Datenbank: Aktuelle Meldungen. Veröffentlichte Neueinführungen sowie Meldungen der Arzneimittelkommission und des BfArM, mit einem Meldungsarchiv bis 1995. Kontext zum Delta, kein Ersatz dafür.
    • Web-Services und REST-Schnittstelle. Übernahme der Felder in eigene Systeme, im vereinbarten Format und Rhythmus. Rohdatenzugang setzt eine Lizenz des Datenurhebers voraus.

    Wo die Grenze liegt: Der Abgleich zeigt, was sich ändert, nicht warum

    Das Delta ist vollständig in dem, was es erfasst, und begrenzt in dem, was es erklärt. Fünf Grenzen gehören in jede Prozessplanung:

    • Kein Grund der Änderung. Eine Löschung sagt nicht, warum ein Präparat vom Markt geht. Die Anzeige der Einstellung geht nach § 29 Absatz 1c Arzneimittelgesetz spätestens zwei Monate vorher an die zuständige Bundesoberbehörde, nicht in den Artikelstamm.
    • Keine vollständige Automatik. Solange die Zulassungsnummer nicht in jedem Datensatz belegt ist, bleibt ein manueller Rest. Er ist klein, aber er enthält die aufwendigsten Fälle.
    • Zeitversatz der pharmazeutischen Angaben. Wirkstoff und Stärke folgen der PZN nach. Ein Stichtag liefert deshalb vollständige wirtschaftliche, aber nicht immer vollständige pharmazeutische Daten.
    • Keine unveröffentlichten PZN. Zugeteilte, aber noch nicht veröffentlichte PZN sind nicht im Delta. Sie erscheinen erst zur Markteinführung.
    • Nationale Systematik. PZN, Artikelstamm und Darreichungsformen folgen der deutschen Systematik, nicht der IDMP-Terminologie. Wer seine Daten nach ISO IDMP strukturiert oder Märkte außerhalb Deutschlands anbindet, braucht ein eigenes Mapping; Arzneimitteldaten aus 50+ Ländern lassen sich dafür über Wirkstoff und ATC-Code verknüpfen.

    Fazit: So gleichen Sie PZN-Neuaufnahmen und Löschungen je Stichtag ab

    PZN-Neuaufnahmen und Löschungen gleichen Sie zu jedem IFA-Veröffentlichungstermin gegen das vollständige Delta des Artikelstamms ab, nicht gegen veröffentlichte Meldungen, und ordnen jede neue PZN über eine feste Reihenfolge aus M2-Nummer, Import-Kennzeichen, Nachfolgeverweis, Zulassungsnummer und ATC-Code zu. Wirkstoff und Stärke reichern Sie in einem zweiten Schritt an, Löschungen behandeln Sie ab der Kennzeichnung „außer Vertrieb“, weil zwischen ihr und der Löschung 24 Monate liegen.

    Weiterführend: PZN clustern: austauschbare Präparate identifizieren zeigt, wie Sie zugeordnete PZN nach Austauschbarkeit gruppieren. PZN, Materialnummer und FAM-Nummer verknüpfen beschreibt, an welcher Nummer getrennte Systeme andocken. Einzelne Nummern prüfen Sie im PZN-Verzeichnis.

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    Ursula Tschorn
    Ursula Tschorn ist Geschäftsführerin der DACON DACON Datenbank Consulting GmbH und beschäftigt sich seit 1989 mit dem Aufbau pharmazeutischer Informationsinfrastrukturen. Sie schreibt über Standards für Arzneimitteldaten, Preisregulierung und Marktzugang in der DACH-Region.

    FAQ

    Warum reichen die veröffentlichten Neueinführungsmeldungen für den Abgleich nicht?
    Wann erscheinen Wirkstoff und Stärke einer neuen PZN?
    An welchen Tagen ändert sich der Artikelstamm?
    Wie gehe ich mit befristet gestatteten Arzneimitteln ohne deutsche Zulassung um?
    Ist die Zulassungsnummer immer im Datensatz einer neuen PZN enthalten?
    Wann sollte ich eine Löschung in meinem Bestand bearbeiten?
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