Die krankenhausversorgende Kronen-Apotheke ersetzt die manuelle Pflege austauschbarer Pharmazentralnummern durch die generische Gruppen-Kennung von pharmazie.com und bündelt Lieferengpass-Prüfung und Bestellung über den MSV3-Client (Evaluierungsphase).

ZusammenfassungDie Kronen-Apotheke versorgt mehrere Krankenhäuser. Im Rahmen der elektronischen Patientenakte und Arzneimittelverordnung führen die Stationen auch ein Closed-Loop-System ein. Bislang mussten austauschbare Pharmazentralnummern für jedes Präparat manuell hinterlegt werden, damit generische Artikel bei der Scannerprüfung der verwendeten Packung mit der Verordnung abgeglichen werden können. Mit der generischen Gruppen-Kennung von pharmazie.com werden austauschbare Artikel auf PZN-Ebene gebündelt. Die Funktionen rund um MSV3, Lieferbarkeiten und Lieferengpässe befinden sich derzeit in der Evaluierungsphase.
pharmazie.com ist zudem direkt über eine API an das Warenwirtschaftssystem angebunden, sodass Bestellungen der Kliniken über pharmazie.com unmittelbar im ERP-System der Kronen-Apotheke eingehen und dort weiterverarbeitet werden können.
Die Kronen-Apotheke Marxen-Ruberg OHG versorgt neben dem Offizinbetrieb mehrere Krankenhäuser. Im Rahmen der elektronischen Patientenakte und Arzneimittelverordnung führen die Stationen ein Closed-Loop-System ein, in dem die verwendete Packung per Scanner mit der Verordnung abgeglichen wird.
Für die Closed-Loop-Medikationsprüfung der Kliniken muss zu jedem Präparat jede austauschbare Pharmazentralnummer von Hand hinterlegt werden, sonst erkennt das System die Verabreichung nicht. Bei rund 4.000 Krankenhausartikeln ist das zeitaufwändig und fehleranfällig.
Im Warenwirtschaftssystem lassen sich austauschbare Artikel nicht bündeln, dadurch entstehen falsche Reichweiten bei der Bestellung. Zusätzlich bindet das ständige Prüfen der Lieferbarkeit über Telefon und Einzelabfragen bei Lieferanten viel Zeit im Einkauf.
Die generische Gruppen-Kennung auf PZN-Ebene fasst Wirkstoff, Stärke und Darreichungsform packungsgrößenunabhängig zusammen und ersetzt die manuelle Zuordnung im Closed-Loop-System sowie die Textfelder im Warenwirtschaftssystem. Die Daten fließen als Rohdaten in das eigene Warenwirtschaftssystem.
Eine API-Anbindung des Warenwirtschaftssystems der Kronen-Apotheke ermöglicht, dass Bestellungen der Kliniken über pharmazie.com unmittelbar im ERP-System der Kronen-Apotheke eingehen und dort weiterverarbeitet werden.
Die Lieferengpass-Datenbank auf Basis der BfArM-Daten zeigt strukturiert und direkt am Artikelstamm markiert, welche Hersteller lieferbar sind, statt die reine Behördentabelle ohne Verknüpfung zu prüfen.
Über den MSV3-Client lassen sich Großhandel und Direktlieferanten in einer Oberfläche auf Lieferbarkeit prüfen und Bestellungen digital auslösen, statt hin und her zu telefonieren. Die Funktionen rund um MSV3, Lieferbarkeiten und Lieferengpässe befinden sich derzeit in der Evaluierungsphase.
Die Umstellung auf die generischen Gruppen läuft aktuell im Rollout in das eigene Warenwirtschaftssystem. Kennzahlen zur eingesparten Zeit ergänzen wir gemeinsam, sobald sie sich abschätzen lassen.
Ein absoluter Mehrwert. Ich war mit unserem Einkauf und unserer IT dabei, und das ist wirklich top. Auf mehreren Ebenen ein absoluter Gewinn.
Dr. Klaus Ruberg, Apothekenleiter, Kronen-Apotheke-Marxen
Die Kronen-Apotheke Marxen-Ruberg OHG versorgt neben dem Offizinbetrieb mehrere Krankenhäuser, fast alle mit elektronischen Patientenakten. Sie betreibt ein eigenes Warenwirtschaftssystem und eine eigene Softwareentwicklung und nutzt eine Rohdatenlizenz des ABDA-Artikelstamms.
Für die generische Gruppen-Kennung zur Bündelung austauschbarer Artikel, für die Lieferengpass-Datenbank und für den MSV3-Client im Einkauf, mit Rohdaten des ABDA-Artikelstamms für das eigene Warenwirtschaftssystem, sowie für die API-Anbindung des eigenen ERP-Systems an pharmazie.com.
Die Lieferengpass-Datenbank auf Basis der BfArM-Daten zeigt strukturiert und am Artikelstamm markiert, welche Hersteller lieferbar sind, verknüpft mit dem MSV3-Client für die Bestellung.
Die Lieferengpass-Datenbank auf Basis der BfArM-Daten zeigt strukturiert und am Artikelstamm markiert, welche Hersteller lieferbar sind, verknüpft mit dem MSV3-Client für die Bestellung.