Was ist die MSV3-Schnittstelle und warum ist sie für Apotheken relevant?

von | Apr. 6, 2026 | Neues aus der Branche

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Die MSV3-Schnittstelle ist der technische Standard für die elektronische Kommunikation zwischen Apotheken und pharmazeutischem Großhandel in Deutschland. Über diese Schnittstelle lässt sich die MSV3-Bestellung automatisierenLieferbarkeitsprüfung beim Großhandel durchführen, Verfügbarkeiten vergleichen und Bestellungen direkt übermitteln — ohne manuelle Portalsuche. Für Apotheken und Krankenhausapotheken, die täglich Dutzende Engpass-Präparate beschaffen müssen, wird die MSV3-Anbindung an eine zentrale Datenplattform zum entscheidenden Effizienzfaktor.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie MSV3 funktioniert, warum die Kombination mit einer Lieferengpass-Datenbank den Beschaffungsprozess grundlegend verändert und wie Sie MSV3 per JSON-API in eigene Systeme integrieren.

MSV3 steht für Medium Speed Version 3. Es handelt sich um eine standardisierte, internetbasierte Bestellschnittstelle, die gemeinsam von PHAGRO (Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels), ADAS (Bundesverband Deutscher Apotheken-Softwarehäuser) und dem Deutschen Apothekerverband (DAV) definiert und weiterentwickelt wird. MSV3 löste 2013/2014 das modembasierte Vorgängerverfahren MSV2 ab und regelt seitdem die elektronische Echtzeitkommunikation zwischen Apotheken und den pharmazeutischen Großhändlern in Deutschland — von der Verfügbarkeitsabfrage über die Bestellübermittlung bis zur Statusrückmeldung.

Die drei Kernfunktionen des MSV3-Standards:

  • Verfügbarkeitsabfrage: Die Apotheke fragt per Pharmazentralnummer (PZN) an, ob ein Präparat beim jeweiligen Großhändler lieferbar ist, in welcher Menge und zu welchem Preis.
  • Bestellübermittlung: Bestellungen werden in Echtzeit elektronisch an den Großhändler übermittelt — im Gegensatz zum früheren MSV2-Verfahren, das auf modembasierter Batch-Übertragung zu festen Uhrzeiten beruhte. Ein separates Portal, Fax oder Telefon ist nicht erforderlich.
  • Statusabfrage: Nach der Bestellung lässt sich der aktuelle Lieferstatus abrufen — einschließlich Bestellbestätigung, voraussichtlicher Lieferzeit und Teillieferungsinformationen.

In der Praxis nutzen die meisten Apotheken MSV3 bereits über ihre Warenwirtschaftssysteme (WAWI). Allerdings ist die Anbindung häufig auf den Primärlieferanten beschränkt. Wer bei mehreren Großhändlern gleichzeitig die Verfügbarkeit prüfen möchte — etwa bei Engpässen, Sonderbeschaffungen oder Preisvergleichen — muss entweder separate Portale nutzen oder auf eine übergreifende Lösung setzen.

„Die MSV3-Schnittstelle ist der De-facto-Standard für den apothekenbasierten Bestellprozess in Deutschland — laut PHAGRO nutzen über 80 % aller Apotheken MSV3. Was fehlt, ist die Möglichkeit, mehrere Großhändler mit einer einzigen Abfrage zu erreichen“, erläutert ein Branchenexperte für Apotheken-IT.

Das Problem: Lieferbarkeit bei Engpässen manuell prüfen

Arzneimittel-Lieferengpässe sind in Deutschland ein strukturelles Problem. Im Jahr 2025 erfasste das BfArM insgesamt 1.514 Lieferengpassmeldungen zu 1.041 Engpässen. Anfang 2026 waren rund 550 offene Meldungen gleichzeitig registriert — die Lage bleibt angespannt. Für Apotheken bedeutet das: Wenn ein Präparat beim Standardlieferanten nicht verfügbar ist, beginnt ein zeitaufwändiger manueller Prozess.

Die Realität in vielen öffentlichen Apotheken und Krankenhausapotheken sieht so aus:

  1. Ein Engpass-Präparat wird in der Warenwirtschaft als nicht lieferbar gemeldet.
  2. Die PTA oder der Apotheker öffnet das Portal des zweiten Großhändlers und sucht manuell nach der PZN.
  3. Ist das Präparat dort ebenfalls nicht verfügbar, folgt die Abfrage beim dritten Lieferanten.
  4. Ist kein Originalprodukt verfügbar, beginnt die Suche nach therapeutischen Alternativen — Wirkstoff, Darreichungsform, Dosierung müssen geprüft werden.
  5. Die Alternative wird dann erneut bei den Großhändlern gesucht und manuell bestellt.

Bei 10 bis 30 Engpass-PZNs pro Tag summiert sich dieser Aufwand auf 30 bis 90 Minuten täglich. In Krankenhausapotheken mit hohem Bestellvolumen und kritischen Versorgungspflichten kann der Zeitaufwand noch erheblich höher liegen.

Ein IT-Leiter einer Apothekengruppe fasst das Problem so zusammen: „Unsere Mitarbeiter verbringen mehr Zeit mit der Suche nach verfügbaren Produkten als mit der pharmazeutischen Beratung. Das ist weder effizient noch patientenorientiert.“

Was fehlt, ist eine zentrale Abfrage über alle angebundenen Großhändler in einem einzigen System — kombiniert mit Engpass-Daten und Alternativvorschlägen.

MSV3-Bestellung über Datenbank-Plattformen: Der integrierte Workflow

Eine MSV3-Anbindung direkt in einer pharmazeutischen Datenplattform löst das Problem der fragmentierten Abfragen. Statt zwischen Warenwirtschaft, Großhändler-Portalen und Lieferengpass-Listen zu wechseln, läuft der gesamte Prozess in einem System ab. In pharmazie.com ist die MSV3-Schnittstelle seit Anfang 2026 als Pilotversion integriert.

Der integrierte Workflow in fünf Schritten:

Schritt 1: Präparat suchen und Verfügbarkeit sehen

Sie geben die PZN oder den Präparatenamen in die Eisbergsuche ein. Das System zeigt Ihnen über alle angebundenen Großhändler hinweg an, ob das Präparat verfügbar ist. Die Darstellung erfolgt farbcodiert: Grün bedeutet lieferbar, Rot bedeutet nicht verfügbar, Gelb signalisiert eingeschränkte Verfügbarkeit. So erkennen Sie auf einen Blick, welcher Lieferant das gewünschte Präparat vorrätig hat — ohne ein einziges Großhändler-Portal öffnen zu müssen.

Schritt 2: Menge eingeben und Lieferkapazität prüfen

Nach der Verfügbarkeitsanzeige geben Sie die gewünschte Bestellmenge ein. Das System prüft per MSV3-Verfügbarkeitsabfrage beim Großhandel, ob der jeweilige Lieferant die gewünschte Stückzahl tatsächlich liefern kann. Falls ein Großhändler nur eine Teilmenge liefern kann, wird dies transparent dargestellt — einschließlich der verfügbaren Stückzahl und einer Empfehlung, die Restmenge bei einem anderen Lieferanten zu ordern.

Schritt 3: In den MSV3-Einkaufskorb legen

Verfügbare Präparate legen Sie in einen Einkaufskorb, der mehrere Lieferanten gleichzeitig bedienen kann. Sie können mehrere PZNs bei verschiedenen Großhändlern zusammenstellen. Das System ordnet automatisch zu, welche Positionen bei welchem Lieferanten bestellt werden — optimiert nach Verfügbarkeit und Ihren Lieferantenpräferenzen.

Schritt 4: Bestellung per MSV3 abschicken

Mit einem Klick übermitteln Sie die gesamte Bestellung an alle betroffenen Großhändler gleichzeitig. Die Übertragung erfolgt per MSV3-Protokoll direkt an die Bestellsysteme der Lieferanten. Ein manuelles Einloggen in einzelne Portale entfällt vollständig. Auch Sammelbestellungen für mehrere Stationen (relevant für Krankenhausapotheken) werden unterstützt.

Schritt 5: Bestätigung und Order Summary exportieren

Nach der Bestellung erhalten Sie eine Zusammenfassung (Order Summary) mit Bestellnummern, bestellten Mengen und voraussichtlichen Lieferzeiten je Großhändler. Die gesamte Bestellhistorie lässt sich als Excel-Export herunterladen — für die interne Dokumentation, Kostenstellenzuordnung oder Audits in Krankenhausapotheken.

Kombination mit Lieferengpass-Datenbank: Vom Engpass zur Bestellung in einem System

Der größte Mehrwert der MSV3-Integration entsteht in Kombination mit einer Lieferengpass-Datenbank. In pharmazie.com sind beide Funktionen in einem System vereint. Der Workflow für den konkreten Engpass-Fall:

  1. Engpass erkennen: Ein Präparat wird in der Lieferengpass-Datenbank als nicht verfügbar angezeigt. Die Daten werden täglich aktualisiert und umfassen BfArM-Meldungen, Herstellerinformationen und Großhändler-Rückmeldungen.
  2. Alternativen finden: Das System schlägt automatisch Alternativen mit gleichem Wirkstoff, gleicher Darreichungsform und vergleichbarer Dosierung vor — einschließlich EU-Importoptionen und Reimporte aus anderen europäischen Märkten.
  3. MSV3-Verfügbarkeit prüfen: Für jede Alternative wird per MSV3 die Lieferbarkeit bei den angebundenen Großhändlern abgefragt. Verfügbare Mengen und Lieferzeiten werden direkt angezeigt.
  4. Direkt bestellen: Das verfügbare Alternativpräparat wird in den Einkaufskorb gelegt und per MSV3 bestellt — alles innerhalb derselben Oberfläche.

Dieser Ablauf reduziert die Zeit von der Engpass-Feststellung bis zur Bestellung der Alternative von mehreren Minuten auf wenige Sekunden. Drei separate Systeme — Lieferengpass-Datenbank, Alternativensuche und Großhändler-Bestellportal — werden durch einen einzigen integrierten Prozess ersetzt.

Restposten bei Engpass-Produkten erkennen

Ein unterschätzter Vorteil der MSV3-Verfügbarkeitsabfrage: Auch Restposten bei offiziell als nicht lieferbar gemeldeten Präparaten werden sichtbar. Wenn ein Großhändler noch geringe Restmengen eines Engpass-Produkts vorrätig hat, zeigt die MSV3-Abfrage dies in Echtzeit an. So können Apotheken in dringenden Fällen noch auf Restbestände zugreifen, bevor sie auf Alternativen ausweichen müssen.

Dieser Punkt ist besonders für die Versorgung von Patienten mit seltenen Erkrankungen oder spezifischen Darreichungsformen relevant, bei denen ein Wechsel auf ein Alternativpräparat nicht ohne weiteres möglich ist.

Technische Integration für eigene Systeme: JSON-API, SAP und ERP

Neben der Nutzung über die Web-Oberfläche bietet pharmazie.com die MSV3-Funktionalität auch als API-Webservice an. Damit können Apothekengruppen, Klinikeinkauf und Softwarehersteller die MSV3-Bestellautomatisierung in eigene Systeme integrieren — als Ergänzung zur bestehenden Warenwirtschaft.

MSV3 JSON-API-Integration: Endpunkte und Operationen

Die technische Integration erfolgt über eine REST-API mit JSON-Format. Per POST-Request übergeben Sie eine Liste von PZNs an den Webservice. Die API liefert pro PZN und Großhändler die aktuelle Verfügbarkeit zurück, einschließlich verfügbarer Stückzahl und voraussichtlicher Lieferzeit.

Die API unterstützt drei zentrale Operationen:

Operation Methode Beschreibung Anwendungsfall
Verfügbarkeitsabfrage POST PZN-Liste senden, Verfügbarkeit je Großhändler erhalten Engpass-Prüfung, Einkaufsplanung
Bestellung aufgeben POST Bestellpositionen mit PZN, Menge und Großhändler übermitteln Automatisierte Nachbestellung
Bestellstatus abfragen GET Bestellbestätigung, Lieferstatus und Order Summary abrufen Tracking, Excel-Export, Audit

Die vollständige API-Dokumentation einschließlich Authentifizierung, Rate Limits und Beispiel-Responses finden Sie in der technischen Dokumentation der Webservices.

Satellitensoftware neben der Standard-Warenwirtschaft

Die API eignet sich besonders als Satellitenlösung neben der bestehenden Warenwirtschaft. Während das Haupt-WAWI-System weiterhin für die reguläre Bestellung beim Primärlieferanten zuständig bleibt, übernimmt die MSV3-API die Verfügbarkeitsprüfung und Bestellung bei alternativen Großhändlern. So ergänzen Sie Ihr bestehendes System — ob PROKAS (Noventi), IXOS (Pharmatechnik), WINAPO (CGM LAUER) oder ein anderes WAWI — ohne es ersetzen zu müssen.

Typische Integrationsszenarien:

  • MSV3-Anbindung Warenwirtschaft: Das WAWI löst bei „nicht lieferbar“-Meldungen automatisch eine Verfügbarkeitsabfrage über die API aus und zeigt alternative Bezugsquellen an.
  • MSV3-Schnittstelle Sage 100: Apothekengruppen, die Sage als ERP nutzen, können die MSV3-API direkt in ihre Sage-Umgebung einbinden. Die API-Integration unterstützt gängige ERP-Formate.
  • Batch-Abfragen für Klinikeinkauf: Krankenhausapotheken übermitteln täglich eine Bedarfsliste per CSV oder JSON und erhalten die Verfügbarkeit bei allen angebundenen Großhändlern als strukturierte Antwort zurück.

MSV3-Schnittstelle SAP: Integration in Prüfung

Für Krankenhausapotheken und größere Apothekengruppen, die SAP als ERP-System einsetzen, wird eine direkte SAP-Integration der MSV3-Schnittstelle geprüft (Stand: April 2026). Ziel ist es, die Verfügbarkeitsprüfung und Bestellung direkt aus SAP-Transaktionen heraus zu ermöglichen, ohne ein separates Frontend öffnen zu müssen. Die SAP-Anbindung soll über RFC oder REST erfolgen und sich in bestehende MM-Prozesse (Materialwirtschaft) einbetten lassen.

Interessierte Einrichtungen können sich bereits jetzt für das MSV3-Pilotprojekt 2026 registrieren und die Schnittstelle im Testbetrieb evaluieren.

MSV3-Anbieter im Vergleich: Worauf Sie achten sollten

Nicht jede MSV3-Lösung bietet denselben Funktionsumfang. Wenn Sie einen MSV3-Anbieter evaluieren, sollten Sie auf folgende Kriterien achten:

Kriterium Standard-WAWI Datenplattform mit MSV3
Großhändler-Abfrage Meist 1 Primärlieferant Mehrere Großhändler parallel
Lieferengpass-Daten Nicht integriert Täglich aktualisiert, inkl. BfArM
Alternativvorschläge Manuell Automatisch (Wirkstoff, Dosierung, Darreichungsform)
EU-Importoptionen Nicht verfügbar Integriert (50+ Länder)
API-Zugang Proprietär oder nicht vorhanden REST-API, JSON, dokumentiert
Excel-Export Eingeschränkt Order Summary, vollständige Historie
Pharmazeutische Datenbanken Keine 25+ Datenbanken (ABDA, Gelbe Liste u.a.)

Die Kombination aus MSV3-Bestellfunktion und pharmazeutischer Datenplattform unterscheidet Lösungen wie pharmazie.com von reinen Warenwirtschafts-Plugins: Sie erhalten nicht nur eine Bestellschnittstelle, sondern den gesamten Informationskontext — vom ABDA-Artikelstamm über Interaktionsdaten bis zu Lieferengpässen — in einem System.

Häufig gestellte Fragen

Welche Großhändler sind über die MSV3-Schnittstelle in pharmazie.com angebunden?

Die MSV3-Schnittstelle in pharmazie.com unterstützt die gängigen pharmazeutischen Großhändler in Deutschland. Die konkrete Liste der angebundenen Lieferanten wird im Rahmen des Pilotprojekts 2026 laufend erweitert. Die Anbindung erfolgt nach dem MSV3-Standard (spezifiziert durch PHAGRO, ADAS und DAV) und umfasst sowohl Vollsortimenter als auch spezialisierte Großhändler. Im Rahmen einer Live-Demo können Sie die aktuell angebundenen Lieferanten einsehen.

Kann ich MSV3-Bestellungen neben meiner bestehenden Warenwirtschaft nutzen?

Ja. Die MSV3-Bestellung in pharmazie.com funktioniert unabhängig von Ihrer bestehenden Warenwirtschaft. Sie nutzen das System als eigenständige Lösung oder als Ergänzung neben Ihrem WAWI-System — etwa PROKAS (Noventi), IXOS (Pharmatechnik), WINAPO (CGM LAUER) oder anderen Anbietern. Über die REST-API ist auch eine direkte Integration in Ihre WAWI möglich, sodass Verfügbarkeitsabfragen automatisch ausgelöst werden, wenn ein Präparat beim Primärlieferanten nicht lieferbar ist.

Sind die MSV3-Verfügbarkeitsdaten in Echtzeit?

Ja. Die MSV3-Verfügbarkeitsabfrage erfolgt in Echtzeit direkt bei den angebundenen Großhändlern. Wenn Sie eine PZN abfragen, wird die aktuelle Bestandssituation zum Zeitpunkt der Anfrage zurückgegeben. Beachten Sie, dass sich Bestände zwischen Abfrage und Bestellung ändern können, insbesondere bei Engpass-Präparaten mit geringer Restmenge. Bei zeitkritischen Beschaffungen empfiehlt sich daher eine Bestellung unmittelbar nach der Verfügbarkeitsprüfung.

Wie unterscheidet sich die MSV3-Schnittstelle von der Lauer-Taxe?

MSV3 und Lauer-Taxe erfüllen unterschiedliche Funktionen. MSV3 ist ein Bestellprotokoll für die Kommunikation mit dem Großhandel — Verfügbarkeitsabfrage, Bestellung, Statusrückmeldung. Die Lauer-Taxe ist ein Preis- und Produktverzeichnis mit Fokus auf Substitution und Abrechnungsdaten. pharmazie.com nutzt den ABDA-Artikelstamm als Datenbasis (nicht die Lauer-Taxe) und ergänzt diesen um die MSV3-Bestellfunktion, Lieferengpass-Daten und 25+ weitere Datenbanken in der Eisbergsuche.

Kann ich meine Bestellhistorie als Excel exportieren?

Ja. Alle über MSV3 aufgegebenen Bestellungen werden in pharmazie.com dokumentiert. Sie können die vollständige Bestellhistorie als Excel-Datei exportieren. Der Export umfasst PZN, Präparatename, Großhändler, bestellte Menge, Bestelldatum, Bestellstatus und Preise. Das ist besonders für Krankenhausapotheken relevant, die Bestellvorgänge für interne Audits, Kostenstellenzuordnung und Abrechnungen nachweisen müssen.

MSV3-Bestellung direkt aus der Datenbank testen

In pharmazie.com prüfen Sie die Verfügbarkeit bei allen angebundenen Großhändlern, finden Engpass-Alternativen und bestellen direkt per MSV3 — alles in einem System. Die Pilotversion ist seit Anfang 2026 verfügbar.

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