Warum Arzneimitteldaten-APIs immer wichtiger werden

von | Apr. 6, 2026 | Datenbanken

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Sie entwickeln eine Gesundheits-App, betreiben eine Telemedizin-Plattform oder modernisieren die Warenwirtschaft einer Apothekenkette — und brauchen strukturierte Arzneimitteldaten per API. PZN, Wirkstoffe, Preise, Fachinformationen: Diese Daten liegen in Deutschland nicht an einer zentralen Stelle, sondern verteilt auf IFA, Avoxa, BfArM und weitere Quellen. Eine Arzneimitteldaten-API-Integration ist der technisch sauberste Weg, um tagesaktuelle Medikamentendaten in Ihre eigene Software einzubinden, ohne diese selbst pflegen zu müssen.

Dieser Artikel zeigt Ihnen, welche Datenquellen es gibt, wie sich IFA- und Avoxa-Rohdatenlizenzen unterscheiden, welche technischen Integrationswege existieren und was die Anbindung konkret kostet.

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens hat 2025 und 2026 deutlich an Fahrt aufgenommen. Die elektronische Patientenakte (ePA) für alle startete im Januar 2025 und erreichte bis Dezember 2025 bereits über 4,5 Millionen aktive Logins. Der DiGA-Markt wächst weiter — Ende 2024 waren laut BfArM-Verzeichnis 68 digitale Gesundheitsanwendungen gelistet, Tendenz steigend. Mit der zunehmenden Verbreitung von Telemedizin-Plattformen steigt der Bedarf an maschinenlesbaren, aktuellen Arzneimitteldaten massiv.

Eine Umfrage des IFH Köln (APOkix April 2025) zeigt: 47 % der befragten Apotheken stufen ihren Digitalisierungsgrad als weit oder sehr weit fortgeschritten ein. Der Trend geht klar zu API-basierter Datenintegration statt manuellen Datenimporten — denn regulatorische Anforderungen an Aktualität und Vollständigkeit lassen sich nur mit automatisierten Schnittstellen zuverlässig erfüllen.

Typische Anwendungsfälle für eine Medikamentendatenbank-API:

  • PZN-Barcode scannen und Datenbank anbinden: Fachkreise scannen einen Barcode in einer Gesundheits-App und erhalten sofort Handelsname, Darreichungsform, Wirkstoff und Preis.
  • Autocomplete-Suche in Praxissoftware: Nach drei Buchstaben schlägt das System passende Präparate mit PZN, ATC-Code und Packungsgröße vor.
  • Stammdaten-Synchronisation in ERP und WAWI: Preise, Packungsgrößen, Vertriebswege und Normpackungsgrößen werden automatisiert aktualisiert — etwa in SAP, Sage oder Navision.
  • Interaktionsprüfung in klinischen Systemen: Wechselwirkungen werden anhand strukturierter Wirkstoffdaten automatisch erkannt, bevor eine Verordnung ausgelöst wird.
  • ePA-Integration: In der nächsten Ausbaustufe der ePA (geplant für 2026) werden der Medikationsplan sowie Daten zur Arzneimitteltherapiesicherheit — etwa Körpergewicht und Allergien — in die Akte aufgenommen. Diese Funktionen benötigen normierte Arzneimitteldaten mit PZN, Wirkstoff und Dosierung.
  • Preismonitoring für Pharmahersteller: Einkaufspreise, Apothekenverkaufspreise und Festbeträge im täglichen Direktzugriff für Marktbeobachtung.

Gleichzeitig gewinnen interoperable Standards an Bedeutung. FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resources) hat sich als internationaler Standard für den Austausch von Gesundheitsdaten etabliert — die HL7 Deutschland hat mit dem „Medication IG DE“ einen eigenen FHIR-Implementierungsleitfaden für medikationsbezogene Anwendungsfälle veröffentlicht, der unter anderem strukturierte Dosierungsangaben im E-Rezept und den elektronischen Medikationsplan abdeckt. Die gematik schreibt FHIR-basierte Schnittstellen für die Telematikinfrastruktur vor; ab 2026 sollen auch Arzneimitteltherapiesicherheitsdaten in die ePA einfließen. Wer Arzneimitteldaten in diese Infrastruktur einbinden will, braucht strukturierte Quelldaten — und genau hier setzt eine PZN-Datenbank-API an.

Welche Arzneimitteldaten gibt es in Deutschland?

Eine Arzneimitteldaten-API ist eine Programmierschnittstelle, über die Software strukturierte Informationen zu Medikamenten — wie PZN, Wirkstoff, Preis und Darreichungsform — automatisiert abrufen kann. In Deutschland existieren zwei zentrale Datenquellen für Arzneimittel-Stammdaten: die IFA-Datenbank und die Avoxa-Datenbank (ABDA-Datenbank). Beide ergänzen sich, decken aber unterschiedliche Informationsbereiche ab.

Datenfeld IFA-Datenbank Avoxa / ABDA-Datenbank
PZN (Pharmazentralnummer) Ja — IFA ist die vergebende Stelle Ja
Handelsname, Darreichungsform, Packungsgröße Ja Ja
Preise (AVP, AEP, APU, Festbetrag) Ja Ja
Verschreibungspflicht, Vertriebsweg Ja Ja
Normpackungsgröße (N1, N2, N3) Ja Ja
Wirkstoffe mit Stärke Nein Ja
ATC-Code Nein Ja
Indikationen, Kontraindikationen Nein Ja
Fachinformation (SmPC) Volltext Nein Ja
Packungsbeilage (PIL) Nein Ja
Interaktionsdaten Nein Ja
Dosierungsinformationen Nein Ja
Abbildungen Nein Ja

Die IFA (Informationsstelle für Arzneispezialitäten) ist die offizielle Stelle, die in Deutschland PZN-Nummern vergibt. Der IFA-Datensatz umfasst rund 160 bis 170 Felder pro Artikel. Aktuell sind etwa 50.000 PZNs aktiv am Markt, während die Gesamtdatenbank über 780.000 historische Einträge enthält.

Avoxa (ehemals die Datenbank-Abteilung der ABDA) reichert die IFA-Basisdaten wissenschaftlich an. Der ABDA-Artikelstamm bildet die offizielle, autoritative Datenbasis für alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel. Neben IFA und Avoxa existieren weitere Datenanbieter: ifap liefert Arzneimitteldaten für Praxissoftware und Kliniken, Vidal MMI (Gelbe Liste Pharmindex) bietet ein eigenes Arzneimittelverzeichnis. pharmazie.com integriert den ABDA-Artikelstamm als zentrale Datenbasis und macht diese Informationen über die Plattform sowie über REST-Webservices zugänglich.

IFA-Rohdatenlizenz vs. Avoxa-Rohdatenlizenz: Was brauchen Sie?

Die Wahl zwischen IFA- und Avoxa-Rohdatenlizenz bestimmt, welche Datenfelder Ihnen zur Verfügung stehen, welchen Aufwand Sie bei der Integration haben und was Sie jährlich bezahlen. Beide Lizenzen unterscheiden sich erheblich.

IFA-Rohdatenlizenz im Detail

Die IFA-Rohdatenlizenz umfasst die Basisdaten aller in Deutschland registrierten Arzneimittel und Medizinprodukte mit PZN. Sie erhalten:

  • PZN, Handelsname, Darreichungsform, Packungsgröße
  • Anbieter (pharmazeutischer Unternehmer)
  • Preise: AVP, AEP, APU, Festbetrag
  • Verschreibungspflicht und Vertriebsweg
  • Normpackungsgröße (N1, N2, N3)

Das Datenformat ist proprietär: Die IFA liefert kommaseparierte Textdateien mit einer spezifischen Feldstruktur, die sich zwei- bis dreimal pro Jahr ändert. Die Aktualisierung erfolgt alle 14 Tage (26 Updates pro Jahr). Seit 2026 bietet die IFA mit IFA Online-Daten Premium einen erweiterten Zugang für circa 30 EUR pro Monat, der Excel-Exporte bis zu 50.000 Positionen erlaubt. Wichtig: Auch in der Premium-Variante liefert die IFA weiterhin keine Wirkstoffe und keinen ATC-Code.

Die IFA-Rohdatenlizenz eignet sich, wenn Ihre Anwendung Arzneimittel lediglich identifizieren muss — etwa ein PZN-Lookup per API mit Anzeige von Name, Preis und Packungsgröße.

Avoxa-Rohdatenlizenz im Detail

Die Avoxa-Rohdatenlizenz enthält alle IFA-Basisdaten und ergänzt sie um wissenschaftlich aufbereitete Informationen:

  • Wirkstoffe mit Stärke und Bezugsgröße
  • ATC-Codes (anatomisch-therapeutisch-chemisch)
  • Indikationen und Kontraindikationen
  • Fachinformationen (SmPC) im Volltext
  • Packungsbeilagen (PIL)
  • Interaktionsdaten für Wechselwirkungsprüfungen
  • Dosierungsinformationen

Die Avoxa-Lizenz ist deutlich teurer als die IFA-Lizenz. Die Kosten hängen von der Art der Nutzung, der Anzahl der Endanwender und dem gewünschten Aktualisierungsrhythmus ab. Die Vertragslaufzeiten sind in der Regel jährlich mit automatischer Verlängerung.

Die Avoxa-Rohdatenlizenz eignet sich für klinische Systeme, Telemedizin-Plattformen und DiGA-Anwendungen, die Interaktionsprüfungen, wirkstoffbasierte Suchen oder die Anzeige von Fachinformationen erfordern.

Entscheidungshilfe: IFA, Avoxa oder Managed Service?

Use Case Empfohlene Datenquelle
PZN-Barcode scannen, Name und Preis anzeigen IFA-Rohdatenlizenz
Preisvergleich und Preismonitoring IFA-Rohdatenlizenz
Arzneimittel-Stammdaten in ERP/WAWI synchronisieren IFA-Rohdatenlizenz
Wirkstoffbasierte Suche oder Filterung Avoxa-Rohdatenlizenz
Interaktionsprüfung / CAVE-Prüfung Avoxa-Rohdatenlizenz
Fachinformation oder Packungsbeilage anzeigen Avoxa-Rohdatenlizenz
Indikationsbasierte Alternativsuche Avoxa-Rohdatenlizenz
Konsolidierte Daten aus 25+ Quellen per API API von pharmazie.com
SAP-, Sage- oder Navision-Anbindung ohne eigenen Parser Webservices von pharmazie.com

Der dritte Weg — ein Managed Service wie pharmazie.com — ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie weder IFA- noch Avoxa-Rohdaten selbst parsen möchten. pharmazie.com hält die notwendigen Lizenzen, übernimmt die Datenaufbereitung und liefert Ihnen Arzneimittel-Stammdaten als REST-API in JSON, XML, CSV oder Excel. Über die Eisbergsuche werden dabei über 25 Datenbanken konsolidiert abgefragt — vom ABDA-Artikelstamm über internationale Arzneimittelverzeichnisse bis hin zu Lieferengpass-Daten.

Technische Integrationswege: API, FTP, Download

Für die Integration von Arzneimitteldaten in eigene Systeme stehen mehrere technische Wege zur Verfügung. Der passende Weg hängt von Ihren Anforderungen an Aktualität, Datenvolumen und Systemarchitektur ab.

REST-API (Echtzeitabfragen)

Eine REST-API liefert Arzneimittel-Rohdaten in JSON oder XML on demand. Sie eignet sich für Echtzeitabfragen: Fachkreise suchen in Ihrer Anwendung ein Präparat oder scannen einen PZN-Barcode, und Ihr System fragt die Daten im Hintergrund per HTTPS-Request ab.

Vorteile:

  • Immer tagesaktuelle Daten ohne lokale Datenhaltung
  • Geringer Speicherbedarf auf Client-Seite
  • Einfache Integration in moderne Architekturen (Microservices, Serverless)
  • Standardisierte Authentifizierung (API-Key oder OAuth)

pharmazie.com bietet REST-Webservices mit Zugriff auf konsolidierte Daten aus über 25 Datenbanken. Die Antwortformate umfassen JSON, XML, CSV und Excel.

Scheduled Download (FTP/SFTP)

Bei dieser Variante werden Datenpakete in regelmäßigen Intervallen — typischerweise täglich oder alle 14 Tage — auf einen SFTP-Server bereitgestellt. Ihr System lädt die Daten automatisiert herunter und importiert sie in die lokale Datenbank. Dieses Modell eignet sich für Systeme, die keine Echtzeit-Abfragen benötigen, aber stets aktuelle Stammdaten vorhalten müssen.

Typische Einsatzszenarien: Arzneimittel-Stammdaten in Navision importieren, Preisdaten in SAP synchronisieren oder Stammdaten in Sage aktualisieren.

Datenexport als Datei (CSV, JSON, XML, Excel)

Für einmalige oder seltene Datenabgleiche bieten Anbieter wie pharmazie.com Arzneimittel-Datenexporte in CSV, JSON, XML und Excel. Dieser Weg eignet sich für Analysen, Migrationen oder die initiale Befüllung einer lokalen Datenbank.

SQL-Datenbank-Backup

Einige Anbieter liefern vollständige Datenbank-Backups, die direkt in eine lokale SQL-Instanz importiert werden. Maximale Flexibilität bei eigenen Abfragen, aber erhöhter Aufwand bei Infrastruktur und Administration.

Kundenindividuelle Filterung

Nicht jede Anwendung benötigt den gesamten Datenbestand von über 780.000 PZNs. pharmazie.com bietet kundenindividuelle Datenpakete, gefiltert nach Produktgruppen, Vertriebswegen, Datenfeldern oder Aktualisierungsrhythmen. Das reduziert Datenvolumen und Verarbeitungsaufwand erheblich.

Praxis-Hinweis: Die Rohdatenformate von IFA und Avoxa sind proprietär und nicht standardisiert. Die Feldstruktur der IFA ändert sich zwei- bis dreimal jährlich. Wer Rohdaten direkt bezieht, muss einen eigenen Parser pflegen und bei jedem Strukturwechsel anpassen. Ein Managed Service für Arzneimitteldaten — wie die Webservices von pharmazie.com — übernimmt diese Aufbereitung und liefert die Daten in standardisierten Formaten.

Was kostet die Integration von Arzneimitteldaten?

Die Gesamtkosten einer Arzneimitteldaten-Integration setzen sich aus Lizenzkosten, Entwicklungsaufwand und laufender Wartung zusammen. Die folgende Tabelle gibt eine Orientierung für den deutschen Markt (Stand: 2026).

Kostenkomponente Größenordnung Hinweis
IFA-Rohdatenlizenz Ab ca. 1.500 EUR/Jahr Abhängig von Nutzungsart und Endanwenderanzahl
IFA Online-Daten Premium Ca. 30 EUR/Monat Excel-Export bis 50.000 Positionen, keine Wirkstoffe
Avoxa-Rohdatenlizenz Ab ca. 5.000 EUR/Jahr Abhängig von Datenumfang, Nutzern, Update-Rhythmus
Entwicklung Parser/Import-Modul 40–120 Entwicklerstunden (einmalig) Proprietäre Formate erfordern individuellen Parser
Laufende Wartung (Formatanpassungen) 10–30 Stunden/Jahr IFA ändert Feldstruktur 2–3x jährlich
Managed API-Integration Variabel nach Abfragevolumen Parsing, Updates und Formatierung inklusive

Der größte versteckte Kostenfaktor ist die laufende Wartung. Wer Rohdaten direkt von IFA oder Avoxa bezieht, muss bei jeder Strukturänderung den Parser anpassen, Testläufe durchführen und die Datenqualität prüfen. Bei einem internen Stundensatz von 100 EUR summiert sich das auf 1.000 bis 3.000 EUR pro Jahr — zusätzlich zur Lizenzgebühr.

Eine Managed-API-Lösung vermeidet diesen Aufwand, da der Anbieter die Formatanpassungen übernimmt. Die Abo-Pakete und Preise von pharmazie.com enthalten bereits Datenaufbereitung, regelmäßige Aktualisierung und Support bei der Integration in SAP, Sage, Navision oder individuelle Systeme.

Schritt für Schritt: So starten Sie die Integration

Die Integration von Arzneimitteldaten in Ihre Software lässt sich in sechs Schritten strukturieren.

  1. Datenanforderungen definieren: Welche Felder benötigt Ihre Anwendung tatsächlich? PZN und Handelsname genügen, oder brauchen Sie Wirkstoffe, ATC-Codes und Fachinformationen? Diese Entscheidung bestimmt, ob eine IFA-Lizenz, eine Avoxa-Lizenz oder ein Managed Service die richtige Wahl ist.
  2. Regulatorische Anforderungen klären: Unterliegt Ihre Anwendung der DiGA-Verordnung, dem Medizinproduktegesetz oder den Anforderungen der Telematikinfrastruktur? Klären Sie, ob FHIR-konforme Datenstrukturen erforderlich sind und welche Zertifizierungen Ihr System benötigt.
  3. Lizenzmodell und Datenquelle wählen: Entscheiden Sie, ob Sie Rohdaten direkt von IFA oder Avoxa beziehen oder einen Datenanbieter mit aufbereiteten Daten und API-Zugang nutzen. Berücksichtigen Sie dabei die laufenden Wartungskosten für einen eigenen Parser.
  4. Technischen Integrationsweg festlegen: REST-API für Echtzeitabfragen, SFTP-Download für Batch-Updates, Datenexport für einmalige Befüllung — oder eine Kombination. Definieren Sie Aktualisierungsintervalle, Timeout-Verhalten und Fehlerbehandlung.
  5. Entwicklung und Test: Implementieren Sie den Datenabruf, das Mapping auf Ihr internes Datenmodell und die Fehlerbehandlung. Testen Sie mit realen Daten, insbesondere Sonderfälle: zurückgezogene PZNs, Reimporte, Kombipräparate, Preisänderungen zum Monatswechsel.
  6. Go-Live und Monitoring: Überwachen Sie nach dem Start die Datenqualität, Aktualisierungszyklen und API-Antwortzeiten. Richten Sie Alerts ein, die bei fehlgeschlagenen Updates oder unerwarteten Datenänderungen auslösen.

Tipp für Health-Tech-Startups: Beginnen Sie mit einer Managed-API-Lösung und dem Datenumfang, den Sie aktuell benötigen. Eine spätere Erweiterung — etwa um Interaktionsdaten oder internationale Arzneimittelverzeichnisse — ist bei Anbietern wie pharmazie.com jederzeit möglich, ohne die Architektur zu ändern.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich Arzneimitteldaten ohne eigene Rohdatenlizenz nutzen?

Ja. Über einen Datenanbieter wie pharmazie.com können Sie Arzneimitteldaten per API oder Datenlieferung beziehen, ohne selbst eine Rohdatenlizenz bei IFA oder Avoxa abzuschließen. Der Anbieter hält die notwendigen Lizenzen und liefert Ihnen die Daten in aufbereiteter Form — als JSON, CSV, XML oder Excel. Parsing, Formatanpassungen und Qualitätskontrolle entfallen. Für viele Health-Tech-Unternehmen ist das die wirtschaftlichere Variante.

Welche Datenbank enthält Wirkstoffe und ATC-Codes zu deutschen Arzneimitteln?

Die IFA-Datenbank enthält keine Wirkstoffinformationen. Wirkstoffe, ATC-Codes und pharmakologische Daten sind ausschließlich über die Avoxa-Datenbank (ABDA-Datenbank) verfügbar. Der ABDA-Artikelstamm bildet die maßgebliche Quelle für wirkstoffbezogene Arzneimitteldaten in Deutschland. pharmazie.com integriert den ABDA-Artikelstamm und macht diese Daten über die Plattform und Webservices zugänglich.

Wie oft werden Arzneimitteldaten in Deutschland aktualisiert?

Die IFA aktualisiert ihre Rohdaten alle 14 Tage (26 Updates pro Jahr). Avoxa liefert je nach Lizenzmodell wöchentliche oder 14-tägige Updates. Bei pharmazie.com wird der Artikelstamm täglich aktualisiert, sodass Preisänderungen, Neuaufnahmen und Marktausgänge zeitnah abgebildet werden.

Welche Datenformate liefern IFA und Avoxa — und gibt es bessere Alternativen?

Die IFA liefert kommaseparierte Textdateien in einem proprietären Format. Avoxa verwendet ebenfalls proprietäre Formate. Beide sind nicht standardisiert und ändern sich regelmäßig, was einen eigenen Parser erfordert. Für Arzneimittel-Datenexport in CSV, JSON oder XML empfiehlt sich ein Datenanbieter, der die Rohdaten in gängige Formate konvertiert und bei Strukturänderungen automatisch anpasst.

Bietet pharmazie.com eine REST-API für Arzneimitteldaten an?

Ja. pharmazie.com stellt REST-Webservices bereit, über die Sie auf konsolidierte Daten aus über 25 pharmazeutischen Datenbanken zugreifen können — einschließlich ABDA-Artikelstamm, internationaler Verzeichnisse und Lieferengpass-Daten. Die API unterstützt JSON, XML, CSV und Excel als Antwortformate. Anbindungen an SAP, Sage und Navision sind dokumentiert. Die MSV3-Schnittstelle zur Bestellautomatisierung befindet sich seit Anfang 2026 in der Pilotphase.

Unsicher, welche Lizenz und welches Format Sie brauchen?

Wir beraten Sie kostenlos zu Datenumfang, Lizenzmodell und Integrationswegen — basierend auf über 35 Jahren Erfahrung mit pharmazeutischen Daten (seit 1989).

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