Navigationsinstrumente in der Versorgungskrise: EU-Import-Alternativen, Datenbanktechnologien und strategisches Engpassmanagement

von | Jan. 7, 2026 | Neues aus der Branche

"

Sind Sie auf der Suche nach einem verlässlichen Arzneimitteldaten Service?

pharmazie.com bietet die umfassendsten Arzneimitteldaten und Informationen für Fachkreise – alle in einer Plattform.

Seit 1989 vertrauen über 1.000 Fachkräfte auf unsere Expertise.

Arzneimitteldaten aus über 25 Datenbanken in einem Klick durchsuchen & recherchieren:

Are you looking for a pharma data provider specialized on German speaking markets?

The most comprehensive drug database for professionals.

Since 1989, over 1,000 professionals have placed their trust in our expertise.

Search and research drug data from over 25 databases with a single click:

Einleitung: Der Paradigmenwechsel in der pharmazeutischen Versorgung

Die deutsche Apothekenlandschaft durchläuft derzeit eine der tiefgreifendsten Transformationen ihrer jüngeren Geschichte. War die öffentliche Apotheke über Jahrzehnte primär ein Ort der sicheren Abgabe und Beratung verfügbarer Arzneimittel, wandelt sie sich zunehmend zu einem Kriseninterventionszentrum für nicht verfügbare Therapien. Die Selbstverständlichkeit, mit der ein ausgestelltes Rezept in ein präzises Medikament umgewandelt wird, ist erodiert. An ihre Stelle ist ein komplexes Management aus Mangelverwaltung, logistischer Akrobatik und juristischer Absicherung getreten.

Im Zentrum dieses Sturms steht der Begriff „Lieferengpass“. Was früher ein technischer Terminus für temporäre Logistikprobleme war, dominiert heute den Arbeitsalltag pharmazeutischer Fachkreise. Wenn Antibiotikasäfte für Kinder im Winter fehlen, wenn Brustkrebspatientinnen um Tamoxifen bangen oder Diabetiker auf GLP-1-Agonisten warten müssen, wird die Apotheke zur letzten Bastion der Versorgungssicherheit. In diesem Kontext gewinnt das Keyword „EU-Import Alternativen Datenbank“ eine brisante Relevanz. Es ist nicht mehr nur ein Suchbegriff für Nischenanbieter, sondern beschreibt das operative Überlebenswerkzeug für jeden Apotheker, der seinen Versorgungsauftrag ernst nimmt.

Dieser Bericht analysiert die strukturellen Ursachen der Versorgungskrise, seziert die rechtlichen Rahmenbedingungen für Importe nach dem Arzneimittelgesetz (AMG) und bietet eine erschöpfende technische Analyse der verfügbaren Datenbanklösungen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der technologischen Lücke zwischen nationalen Standardverzeichnissen wie der Lauer-Taxe und spezialisierten internationalen Recherchetools wie pharmazie.com, die in der Lage sind, den „Eisberg“ globaler Arzneimitteldaten sichtbar zu machen. Wir betrachten dabei nicht nur die nackten Daten, sondern die sozioökonomischen Implikationen für den Berufsstand, die Patientensicherheit und die ökonomische Tragfähigkeit der Apotheke vor Ort.

1. Die Anatomie des Mangels: Eine Status-Quo-Analyse der Arzneimittelversorgung

Um die Notwendigkeit leistungsfähiger Datenbanken zu verstehen, muss man zunächst die Dimension des Problems erfassen. Die Datenlage ist eindeutig und zeichnet das Bild einer systemischen Krise, die weit über saisonale Schwankungen hinausgeht.

1.1. Von der Ausnahme zur Regel: Die Eskalation der Engpassmeldungen

Ein Blick auf die statistische Entwicklung der letzten Dekade offenbart eine alarmierende Dynamik. Während das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Jahr 2013 lediglich rund 40 Lieferengpassmeldungen registrierte, explodierte diese Zahl bis zum Jahr 2023 auf über 500 aktive Meldungen. Noch gravierender als die reine Quantität ist die Qualität der betroffenen Präparate. Es handelt sich längst nicht mehr um Nischenprodukte, sondern um die Grundpfeiler der medizinischen Grundversorgung: Breitspektrum-Antibiotika, Antipyretika, Antihypertensiva und lebenswichtige Onkologika.

Die Definitionen sind hierbei entscheidend, um die rechtlichen Konsequenzen – und damit die Notwendigkeit von Importen – zu verstehen:

  • Lieferengpass: Eine über voraussichtlich zwei Wochen hinausgehende Unterbrechung einer Auslieferung im üblichen Umfang oder eine deutlich vermehrte Nachfrage, der nicht entsprochen werden kann. Dies ist der Alltag.
  • Versorgungsengpass: Die Situation, in der keine gleichwertige therapeutische Alternative verfügbar ist. Hier wird die Patientensicherheit tangiert.
  • Versorgungsmangel (§ 79 Abs. 5 AMG): Ein formaler Rechtsakt. Das Bundesministerium für Gesundheit stellt offiziell fest, dass der Mangel die öffentliche Gesundheit bedroht. Dies öffnet regulatorische Schleusen, die den Import von Ware ohne deutsche Kennzeichnung erst ermöglichen.

Die Chronologie der Versorgungsmangel-Bekanntmachungen liest sich wie eine Krankengeschichte des Systems selbst: Tamoxifen (2022), Antibiotikasäfte (2023), Salbutamol (2024), Kochsalzlösung (2024). Jede dieser Bekanntmachungen löst in den Apotheken eine Welle von Recherchearbeit aus: Wo in Europa ist noch Ware verfügbar? Welches spanische oder polnische Präparat ist äquivalent? Ohne spezialisierte Datenbanken ist diese Frage nicht zu beantworten.

1.2. Die Wurzeln der Fragilität: Globalisierung und Ökonomisierung

Warum ist „die Apotheke der Welt“ ins Stocken geraten? Die Ursachen sind multifaktoriell und verstärken sich gegenseitig.

  1. Monopolisierung der Wirkstoffproduktion: Ein Großteil der weltweit benötigten Active Pharmaceutical Ingredients (APIs) wird heute in wenigen Clustern in China und Indien produziert. Für manche Antibiotika gibt es weltweit nur noch zwei oder drei Fabriken, die die Vorprodukte herstellen. Ein Brand in einer Fabrik, ein Umweltskandal in einer chinesischen Provinz oder eine geopolitische Spannung im indopazifischen Raum schlagen unmittelbar auf die Regale einer Apotheke in Wanne-Eickel durch.
  2. Ökonomischer Druck durch Rabattverträge: Das deutsche System der Rabattverträge und Festbeträge hat die Preise für Generika so weit gedrückt, dass die Produktion in Europa oft nicht mehr rentabel ist. Wenn eine Packung Paracetamol-Saft weniger kostet als ein Kaffee bei einer großen Kette, gibt es keine Marge für Lagerhaltung oder redundante Produktionslinien. Dies führt zu einer Marktverengung: Wenige Anbieter teilen sich den Markt. Fällt einer aus, können die verbleibenden die Nachfrage nicht decken.
  3. Just-in-Time-Logistik: Die Lagerhaltung wurde aus Kostengründen auf allen Stufen der Wertschöpfungskette – vom Hersteller über den Großhandel bis zur Apotheke – minimiert. Pufferkapazitäten, die früher Schwankungen abfederten, existieren kaum noch.

1.3. Die operative Belastung der Apotheke

Die Konsequenz dieser makroökonomischen Fehlentwicklungen ist eine massive Verschiebung der Arbeitslast in den Apotheken. Laut aktuellen Erhebungen der ABDA wenden Apothekenteams inzwischen durchschnittlich 20 bis 30 Stunden pro Woche allein für das Management von Lieferengpässen auf.8 Das entspricht fast einer Vollzeitstelle, die rein für Mangelverwaltung, Telefonate mit Ärzten, Rückfragen beim Großhandel und die Suche nach Alternativen gebunden ist.

Diese Zeit fehlt für die pharmazeutische Kernkompetenz: die Beratung am Patienten. Hinzu kommt ein ökonomischer Schaden. Zwar gewährt das Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungs- und Versorgungsverbesserungsgesetz (ALBVVG) inzwischen eine pauschale Entschädigung von 50 Cent für den Austauschaufwand – ein Betrag, der von Berufsvertretern angesichts des realen Zeitaufwands oft als zynisch empfunden wird.

In diesem Umfeld ist Effizienz keine Option, sondern Überlebensstrategie. Eine Datenbank, die die Recherche nach einer Import-Alternative von 15 Minuten (manuelle Suche, Telefonate) auf 30 Sekunden reduziert, ist direkter betriebswirtschaftlicher Gewinn.

2. Der rechtliche Korridor: Importoptionen nach dem Arzneimittelgesetz (AMG)

Bevor wir die digitalen Werkzeuge betrachten, müssen wir den juristischen Rahmen abstecken. Nicht jedes Arzneimittel aus dem Ausland darf einfach bestellt werden. Das deutsche Arzneimittelgesetz (AMG) zieht klare Grenzen, die in Datenbanken abgebildet sein müssen.

2.1. Der Standardfall: Parallel- und Reimport (§ 73 Abs. 1 AMG)

Wenn wir im Apothekenalltag von „Importen“ sprechen, meinen wir meist Parallel- oder Reimporte nach § 73 Abs. 1 AMG.

  • Mechanismus: Ein Importeur (z.B. kohlpharma, EMRAmed) kauft ein Originalpräparat in einem günstigeren EU-Land (z.B. Griechenland), packt es um (oder klebt es über), fügt einen deutschen Beipackzettel hinzu und bringt es in Deutschland in den Verkehr.
  • Status: Diese Arzneimittel sind in Deutschland zugelassen (bzw. ihre Zulassung wird anerkannt). Sie besitzen eine deutsche Pharmazentralnummer (PZN).
  • Die Importquote: Apotheken sind verpflichtet, einen bestimmten Anteil ihres Umsatzes mit diesen Importen zu generieren („Einsparziel“). Die berühmte „15/15/5-Regel“ (mindestens 15 % oder 15 Euro günstiger als das Original, bei Preisen unter 100 Euro mind. 15 % Preisabstand) steuert diesen Prozess.
  • Recherche: Hierfür genügen oft Standard-Warenwirtschaftssysteme und die Lauer-Taxe. Das System zeigt automatisch: „Zu diesem Original gibt es einen günstigeren Reimport von Anbieter XY“.

2.2. Das Sicherheitsventil: Der Einzelimport (§ 73 Abs. 3 AMG)

Die wahre Herausforderung beginnt, wenn kein zugelassenes Präparat (weder Original noch Reimport) in Deutschland verfügbar ist. Hier greift § 73 Abs. 3 AMG, der sogenannte „Einzelimport“ oder „Named Patient Import“. Dies ist der Anwendungsfall für spezialisierte internationale Datenbanken.

Voraussetzungen für die Legalität

Der Gesetzgeber hat hohe Hürden errichtet, um den unkontrollierten Zustrom nicht zugelassener Ware zu verhindern. Ein Import nach § 73 Abs. 3 AMG ist nur zulässig, wenn 13:

  1. Bestellung einer einzelnen Person: Vorratshaltung ist streng verboten. Die Apotheke darf das Medikament erst bestellen, wenn ein konkreter Patientenauftrag (Rezept) vorliegt.
  2. Geringe Menge: Die Menge muss dem individuellen Bedarf entsprechen (i.d.R. eine Therapieeinheit oder Bedarf für wenige Monate).
  3. Keine gleichwertige Alternative: Es darf in Deutschland kein hinsichtlich Wirkstoff und Wirkstärke identisches und zugelassenes Arzneimittel verfügbar sein. Diese „Versorgungslücke“ muss dokumentiert werden.
  4. Rechtmäßigkeit im Herkunftsland: Das Arzneimittel muss im Staat der Ausfuhr legal im Verkehr sein. Das bedeutet meist, dass es dort eine gültige Zulassung besitzt.
  5. Herkunft: Prioritär aus EU/EWR-Staaten. Importe aus Drittstaaten (USA, Schweiz, Japan) unterliegen noch strengeren Prüfpflichten und sind nur zulässig, wenn auch im EU-Raum keine Alternative existiert oder medizinisch zwingend das Drittlandspräparat benötigt wird.

Dokumentation als Pflichtkür (§ 18 ApBetrO)

Der bürokratische Aufwand ist immens. Gemäß § 18 der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) muss die Apotheke für jeden Einzelimport folgende Daten aufzeichnen und fünf Jahre aufbewahren:

  • Bezeichnung des Arzneimittels, Charge, Menge, Darreichungsform.
  • Name und Anschrift des Herstellers/Lieferanten.
  • Name und Anschrift des Patienten.
  • Name und Anschrift des verordnenden Arztes.
  • Datum der Bestellung und Abgabe.
  • Kürzel des verantwortlichen Apothekers.

Insight: Diese Dokumentationspflicht ist nicht nur Bürokratie, sondern dient der Rückverfolgbarkeit (Pharmakovigilanz). Sollte sich herausstellen, dass eine Charge aus dem Ausland verunreinigt war, muss die Apotheke den Patienten sofort identifizieren können. Moderne Apothekensoftware unterstützt dies oft digital, doch die initiale Datenbeschaffung (Wer ist der Hersteller in Spanien? Wie lautet die korrekte Bezeichnung?) erfordert externe Datenbanken.

2.3. Der Ausnahmezustand: Versorgungsmangel (§ 79 Abs. 5 AMG)

Wenn der Mangel systemrelevant wird, greift das BMG ein. Die Feststellung eines Versorgungsmangels nach § 79 Abs. 5 AMG setzt temporär Regeln außer Kraft.

  • Labeling: Plötzlich dürfen Apotheken Ware abgeben, die nur in polnischer oder englischer Sprache beschriftet ist, sofern eine Gestattung der Landesbehörde vorliegt.
  • Beipackzettel: Oft muss die Apotheke den deutschen Beipackzettel ausdrucken und mitgeben. Hierfür sind Datenbanken, die Zugriff auf PDF-Fachinformationen haben, essenziell.
  • Präzedenzfälle: Bei der Tamoxifen-Krise oder dem Mangel an Fiebersäften wurde dieses Instrument massiv genutzt. Für die Recherche bedeutet das: Der Apotheker sucht nicht mehr nach einem „deutschen“ Produkt, sondern global nach irgendeinem verfügbaren Produkt mit dem richtigen Wirkstoff.

3. Die Landschaft der Datenbanken: Werkzeuge für die Recherche

Welche Tools stehen dem Apotheker zur Verfügung, um diesen komplexen Anforderungen gerecht zu werden? Der Markt teilt sich in administrative Zolldatenbanken, nationale Standardverzeichnisse und spezialisierte internationale Rechercheplattformen.

3.1. Administrative Datenbanken: Zoll und Handel

Diese Datenbanken sind primär für den physischen Warenverkehr und die steuerliche Abwicklung relevant. Sie beantworten die Frage: „Wie bekomme ich die Ware über die Grenze?“, nicht „Welche Ware hilft dem Patienten?“.

Datenbank Anbieter Funktion & Relevanz für die Apotheke
Access2Markets EU-Kommission Bietet Informationen zu Zöllen, Steuern und Ursprungsregeln für den Handel mit über 120 Ländern. Für die öffentliche Apotheke meist zu komplex und eher für Großhändler relevant, die Containerweise importieren.
TARIC EU-Kommission Der integrierte Tarif der Europäischen Union. Enthält alle Maßnahmen (Zölle, Quoten), die für den Import in die EU gelten. Wichtig bei Direktimporten aus Drittländern (z.B. USA), um die Zollbelastung vorab zu kalkulieren.
EZT-online Deutscher Zoll Der Elektronische Zolltarif. Kombiniert die EU-TARIC-Daten mit nationalen deutschen Steuerdaten (Einfuhrumsatzsteuer, Verbrauchsteuern). Unverzichtbar für die korrekte steuerliche Anmeldung von Einzelimporten, die die Apotheke selbst verzollt (was selten ist, da meist spezialisierte Importeure genutzt werden).
CIRCABC EU Austauschplattform für TARIC-Änderungen.19 Für den Apothekenalltag irrelevant, eher für Softwareentwickler von Zollsoftware.

Bewertung: Diese Tools sind notwendige Infrastruktur für den Prozess des Imports, lösen aber nicht das Problem der Identifikation.

3.2. Der nationale Standard: Die Lauer-Taxe®

Die Lauer-Taxe (heute oft im Portfolio von CGM LAUER) ist das Rückgrat der deutschen Arzneimittelabrechnung. Kein Apotheken-Warenwirtschaftssystem funktioniert ohne sie.

  • Datenumfang: Sie enthält Daten zu allen in Deutschland zugelassenen Fertigarzneimitteln, Medizinprodukten und apothekenüblichen Waren – insgesamt über 700.000 Artikel.
  • Funktionen: Preisinformationen (Apothekeneinkaufspreis, Abgabepreis), Rabattverträge, Festbeträge, Packungsgrößenkennzeichen (N1, N2, N3).
  • Import-Handling: Sie markiert Reimporte und Parallelimporte, die eine deutsche PZN haben. Dies ermöglicht die automatisierte Prüfung der „15/15/5-Regel“ und die Aut-idem-Suche.
  • Die Lücke: Die Lauer-Taxe endet an der deutschen Grenze. Ein französisches Amoxicillin, das nie nach Deutschland importiert wurde und keine PZN besitzt, existiert in der Lauer-Taxe nicht. Für die Lösung von echten Versorgungsengpässen durch Einzelimport ist sie daher „blind“.

3.3. Der Hidden Champion: pharmazie.com und internationale Datenbanken

Hier beginnt die Domäne spezialisierter Anbieter, die Daten aggregieren, wo nationale Verzeichnisse aufhören. pharmazie.com hat sich als zentrale Plattform für diese Nische etabliert.

3.3.1. Die Technologie der „Eisbergsuche®“

Klassische Datenbanken arbeiten oft mit exakten Matches. Wer „Acetylsalicylsäure“ falsch schreibt, findet nichts. Die Eisbergsuche® von pharmazie.com verfolgt einen semantischen Ansatz:

  • Intelligente Verknüpfung: Sie durchsucht über 25 Datenbanken gleichzeitig (ABDA-Stamm, IFA, BfArM, internationale Verzeichnisse).
  • Fehlertoleranz: Sie erkennt phonetische Ähnlichkeiten und Tippfehler („Meinten Sie…?“).
  • Kontext: Eine Suche liefert nicht nur das Produkt, sondern den Kontext: Zulassungsstatus, Lieferfähigkeit, internationale Äquivalente. Das Bild des Eisbergs ist passend: Der sichtbare Teil (das deutsche Produkt) ist oft nur ein Bruchteil der verfügbaren Informationen. Der große Rest (internationale Alternativen, Rohdaten) liegt unter der Oberfläche und wird hier sichtbar gemacht.

3.3.2. Internationale Datenbank (50+ Länder)

Das Modul „ABDA-Datenbank Internationale Fertigarzneimittel“ ist das Herzstück für den Einzelimport nach § 73.3 AMG.27

  • Scope: Es umfasst Daten zu Arzneimitteln aus über 50 Ländern.
  • PZN-Matching: Ein entscheidendes Feature ist die Verknüpfung internationaler Produkte mit deutschen Referenzen. Wenn ein Apotheker weiß, er braucht „Nexium 20mg“, zeigt ihm das System, wie das entsprechende Produkt in Italien, Spanien oder den USA heißt, wer der Hersteller ist und ob es dort lieferbar ist.
  • PZN-Suche für Importe: Oft haben internationale Produkte keine PZN. Pharmazie.com hilft, existierende „fiktive“ PZNs zu finden (falls das Produkt schon einmal gelistet wurde) oder liefert die notwendigen Daten (Hersteller, Darreichungsform), um beim Importeur eine Bestellung auszulösen, die dann manuell taxiert wird (Sonder-PZN).

3.3.3. API und Integration

Für institutionelle Nutzer (Klinikapotheken, Großhandel) bietet pharmazie.com Raw Data Licenses und APIs an.

  • Echtzeit-Daten: Anstatt auf das zweiwöchentliche Update der Lauer-Taxe zu warten, können Systeme via API tagesaktuelle Daten zu Lieferengpässen (BfArM-Daten) und Verfügbarkeiten abrufen.
  • Prozessautomatisierung: Ein Krankenhaus-ERP kann so automatisch prüfen: „Wirkstoff X ist national defekt -> Check API International -> Verfügbar in NL -> Automatische Bestellanforderung an Einkauf“.

3.4. Sicherheits- und Interaktionsdatenbanken (Scholz & Co.)

Der Import fremder Arzneimittel birgt Risiken. Beipackzettel sind fremdsprachig, Handelsnamen klingen anders. Hier sind Interaktionsdatenbanken essenziell für die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS).

  • Scholz Datenbank (Scholz amts): Spezialisiert auf Risiko-Checks. Sie bietet Features wie die Suche nach symptomatischen Nebenwirkungen. Wenn ein Patient unter einem importierten Medikament neue Symptome zeigt, kann der Apotheker hier prüfen, ob dies eine bekannte Nebenwirkung des Wirkstoffs ist, auch wenn er den polnischen Beipackzettel nicht lesen kann.
  • Integration: Viele Systeme integrieren diese Checks. Pharmazie.com bietet ebenfalls integrierte Interaktionschecks an, die sicherstellen, dass die Kombination aus dem deutschen Bestandsplan und dem neuen Importpräparat sicher ist.

4. Praxis-Leitfaden: Das Management von Lieferengpässen

Wie fügen sich diese Puzzlesteine im stressigen Apothekenalltag zusammen? Wir simulieren einen typischen Fall.

Szenario: Ein Vater kommt mit einem Rezept für „Cefaclor Saft 250mg“ für sein Kleinkind. Das Warenwirtschaftssystem meldet: „Nicht lieferbar“ (Defekt bei allen Großhändlern).

Schritt 1: Verifizierung und nationale Suche

Zunächst prüft der Apotheker in der BfArM-Lieferengpassdatenbank (via pharmazie.com oder direkt), ob ein offizieller Engpass gemeldet ist.

  • Ergebnis: Ja, Engpass gemeldet wegen Produktionsproblemen.
  • Aktion: Prüfung der Aut-idem-Liste in der Lauer-Taxe. Gibt es Generika anderer Hersteller?
  • Ergebnis: Alle deutschen Hersteller sind defekt.

Schritt 2: Suche nach Import-Alternativen

Der Apotheker erweitert den Suchradius in der Apothekensoftware auf Reimporte (Parallelimporte).

  • Tool: Filter „Import“ in der Taxe (gekennzeichnet oft mit „I“ oder speziellen Symbolen).
  • Ergebnis: Auch die Reimporteure (kohlpharma, EMRAmed) sind leergekauft, da sie auf dieselben Quellen zugreifen.

Schritt 3: Der Weg zum Einzelimport (§ 73.3 AMG)

Es bleibt nur der Einzelimport. Der Apotheker öffnet pharmazie.com.

  • Recherche: Eingabe „Cefaclor 250mg suspension“ in die Eisbergsuche.
  • Filter: Fokus auf EU-Länder (schnellere Lieferung, einfachere Rechtslage).
  • Treffer: Ein Produkt „Ceclor“ ist in Italien verfügbar.
  • Prüfung: Vergleich der Zusammensetzung. Ist die Konzentration identisch (250mg/5ml)? Enthält der italienische Saft Alkohol oder Zucker (wichtig bei Kindern/Diabetikern)? Die internationalen Fachinformationen in der Datenbank geben Auskunft.

Schritt 4: Risikominimierung (AMTS)

Bevor bestellt wird, erfolgt ein kurzer Check im Interaktionsmodul (z.B. Scholz oder pharmazie.com). Nimmt das Kind andere Medikamente? Gibt es bekannte Probleme mit den Hilfsstoffen des italienischen Präparats?

Schritt 5: Bestellung und Abwicklung

Die Bestellung wird an einen spezialisierten Einzelimporteur (z.B. Ilapo, Pharma International) gefaxt oder digital übermittelt.

  • Rezeptänderung: Rücksprache mit dem Arzt (telefonisch). Der Arzt muss informiert werden, stimmt aber meist zu, da alternativlos.
  • Dokumentation: Der Vorgang wird im apokompass oder der Warenwirtschaft dokumentiert (Dokumentationspflicht § 18 ApBetrO). Die Daten (italienischer Hersteller, Charge) werden bei Wareneingang nachgetragen.

5. Ökonomie und Abrechnung: Eine Gratwanderung

Der Einzelimport ist nicht nur logistisch, sondern auch abrechnungstechnisch anspruchsvoll. Fehler führen hier schnell zu finanziellen Verlusten (Retaxation).

5.1. Preisbildung nach AMPreisV

Für verschreibungspflichtige Einzelimporte gilt eine spezielle Preisberechnung, da es keinen gelisteten „Apothekeneinkaufspreis“ (AEK) in der Lauer-Taxe gibt. Die Berechnung erfolgt gemäß Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV):

$$\text{Verkaufspreis} = (\text{Einkaufspreis (netto)} + \text{Zuschlag 3\%} + 8,35€ \text{ Fixum} + 0,21€ \text{ Notdienst} + \text{MwSt})$$

Achtung: Die Beschaffungskosten (Porto, Mindermengenzuschläge der Importeure) sind oft hoch. Diese können je nach Liefervertrag mit den Kassen teilweise geltend gemacht werden, führen aber oft zu Diskussionen.

5.2. Erstattung und Genehmigung

Gesetzliche Krankenkassen erstatten Einzelimporte nach § 73.3 AMG grundsätzlich nicht ohne vorherige Genehmigung, da es sich um nicht zugelassene Arzneimittel handelt.

  • Workflow: Die Apotheke muss einen Kostenvoranschlag an die Kasse senden (Fax/Portal). Die Kasse prüft die „medizinische Notwendigkeit“ (alternativlos?).
  • Sonderfall Versorgungsmangel: Wenn das BMG einen Versorgungsmangel nach § 79 Abs. 5 AMG festgestellt hat (wie bei den Fiebersäften), verzichten die Kassen oft (aber nicht immer!) pauschal auf die Genehmigung, um die Bürokratie zu minimieren. Hier ist die tagesaktuelle Information über den Rechtsstatus (via ABDA-News oder pharmazie.com Ticker) bares Geld wert.
  • Sonder-PZN: Auf das Rezept wird eine spezielle Sonder-PZN gedruckt (09999117 für Rx-Einzelimporte), die der Kasse signalisiert: „Dies ist ein manuell taxierter Import“.

5.3. Software-Unterstützung (apokompass)

Tools wie apokompass (Rechenzentrum NARZ/AVN) bieten hier wertvolle Unterstützung.

  • Preishistorie: Sie ermöglichen die Recherche historischer Preise, um bei Retax-Beanstandungen nachzuweisen, dass der berechnete Preis zum Zeitpunkt der Abgabe korrekt war.
  • Retax-Schutz: Durch Scannen der Rezepte vor der Einreichung (apoabgleich) können Formfehler (fehlende Genehmigung, falsche PZN) erkannt werden, bevor das Rezept zur Kasse geht.

6. Zukunftsausblick: Digital Health und die europäische Dimension

Der Trend geht eindeutig zur stärkeren Vernetzung. Die isolierte nationale Betrachtung von Arzneimittelmärkten ist obsolet.

  • European Health Data Space (EHDS): Die Europäische Union arbeitet am Aufbau eines gemeinsamen Gesundheitsdatenraums. Perspektivisch könnten Lieferengpass-Meldungen aller 27 Mitgliedsstaaten in einer zentralen Datenbank (ESMP – European Shortages Monitoring Platform) zusammenlaufen. Datenbankanbieter wie pharmazie.com werden ihre Systeme an diese europäischen Hubs anbinden.
  • Predictive Analytics: Die Zukunft der Datenbanken liegt nicht mehr nur im „Suchen“, sondern im „Vorhersagen“. Durch die Analyse globaler Handelsströme und Rohstoffdaten könnten Algorithmen Apotheken warnen: „Der Bestand an Amoxicillin-Pulver in Indien sinkt rapide. Legen Sie sich jetzt einen Vorrat an.“
  • E-Rezept: Das E-Rezept bietet die Chance, Genehmigungsprozesse für Importe zu beschleunigen. Anstatt Faxe an Krankenkassen zu senden, könnten strukturierte Datensätze (basierend auf der internationalen PZN-Identifikation der Datenbank) direkt in die Prüfungssysteme der Kassen eingespeist werden.

Fazit

Die Arzneimittelversorgung ist in eine Phase der permanenten Instabilität eingetreten. In diesem Umfeld ist der Zugriff auf valide, grenzüberschreitende Informationen der entscheidende Faktor für die Handlungsfähigkeit der Apotheke.

Nationale Standardwerke wie die Lauer-Taxe bleiben das unverzichtbare Fundament für den Regelbetrieb und die Abrechnung. Doch sobald die Versorgungslinie reißt, sind sie blind. Hier beginnt die Domäne von Spezialanbietern wie pharmazie.com. Mit Technologien wie der Eisbergsuche und der internationalen Arzneimitteldatenbank überbrücken sie die Kluft zwischen nationaler Zulassung und globaler Verfügbarkeit.

Der Apotheker von heute muss nicht nur Pharmakologe, sondern auch Logistik-Manager und Daten-Analyst sein. Er muss die Klaviatur des § 73 AMG beherrschen, die Fallstricke der Dokumentation nach § 18 ApBetrO kennen und die richtigen digitalen Werkzeuge nutzen, um im Dschungel der globalen Lieferketten den Überblick zu behalten. Nur so kann er sein Versprechen an den Patienten einlösen: Die Versorgung sicherzustellen, auch wenn der Markt versagt.

Tabellarische Übersicht: Datenbank-Einsatzszenarien

Situation in der Apotheke Benötigtes Tool / Datenbank Primäre Funktion
Standard-Rezept (Lieferbar) Lauer-Taxe (Warenwirtschaft) Preis, Rabattvertrag, Aut-idem, Abrechnung.
Nationaler Engpass (Generikum defekt) Lauer-Taxe (Import-Filter) Suche nach verfügbaren Reimporten (§ 73.1 AMG) mit PZN.
Totalausfall DE (Keine Zulassung verfügbar) pharmazie.com (Eisbergsuche) Identifikation internationaler Alternativen (§ 73.3 AMG).
Check der Import-Sicherheit Scholz amts / pharmazie.com Interaktionscheck, Nebenwirkungsanalyse (AMTS).
Zollabwicklung (Direktimport) EZT-online / TARIC Ermittlung von Zollsätzen und Einfuhrumsatzsteuer.
Abrechnung & Retax-Schutz apokompass Dokumentation, Preishistorie, Genehmigungsverwaltung.

Referenzen

  1. Lieferengpässe – BfArM, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.bfarm.de/DE/Aktuelles/Themendossiers/Lieferengpaesse/_node.html
  2. Arzneimittelknappheit und Versorgungssicherheit – Deutscher Bundestag, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.bundestag.de/resource/blob/1098360/WD-8-033-25.pdf
  3. Lieferengpässe – BfArM, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Arzneimittelinformationen/Lieferengpaesse/_node.html
  4. Aktuelle Verfügbarkeit und Lieferengpässe bei Arzneimitteln – preisabhängig? Lösungsansätze und Position der AkdÄ, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.akdae.de/fileadmin/user_upload/akdae/Fortbildung/Vortraege/TS/2024/04-Lieferengpaesse-Arzneimittel-20240522.pdf
  5. Arzneimittelversorgung – Schon wieder Medikamenten-Engpässe? – Deutschlandfunk, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.deutschlandfunk.de/schon-wieder-medikamenten-engpaesse-100.html
  6. Zi-Analyse: Drei Millionen Versicherte von Engpässen betroffen – Pharmazeutische Zeitung, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.pharmazeutische-zeitung.de/drei-millionen-versicherte-von-engpaessen-betroffen-152092/
  7. Arzneimittelnachfrage und Lieferengpässe in Europa – IQVIA, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.iqvia.com/-/media/iqvia/pdfs/germany/publications/artikel-in-der-fachpresse/2022/iqvia-artikel-arzneimittelnachfrage-und-lieferengpaesse–in-europa-juli2022.pdf
  8. ABDA: Lieferengpässe gehören zu den größten Ärgernissen der Apotheker, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.pharmazeutische-zeitung.de/lieferengpaesse-gehoeren-zu-den-groessten-aergernissen-der-apotheker-155136/
  9. Die Apotheke: Zahlen Daten Fakten 2024 – ABDA, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.abda.de/fileadmin/user_upload/assets/ZDF/Zahlen-Daten-Fakten-24/ABDA_ZDF_2024_Broschuere.pdf
  10. faktenblatt – Rosenau Apotheken, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.rosenau-apo.de/_Resources/Persistent/4/f/2/7/4f273d58358f0e55e7f8cb45fc70e7b979c7ef5d/aktuelle-zahlen.pdf
  11. Import-Medikamente für Apotheker von kohlpharma, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.kohlpharma.com/import-medikamente-fuer-apotheker/
  12. Fragen & Antworten – EMRAmed Arzneimittel GmbH, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://emramed.de/fragen-antworten-zu-emramed.html
  13. Einzelimporte nach § 73 Abs. 3 AMG – Was sie von „normalen“ Importen unterscheidet, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2022/12/08/einzelimporte-nach-73-abs-3-amg-was-sie-von-normalen-importarzneimitteln-unterscheidet
  14. Hessisches Landesamt für Gesundheit und Pflege – HLfGP.hessen.de, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://hlfgp.hessen.de/sites/hlfgp.hessen.de/files/2023-02/einzeleinfuhr_ss_73_3_amg_stand_februar_2023.pdf
  15. Rechtliche Rahmenbedingungen der Einzeleinfuhr von Arzneimitteln nach Deutschland („named patient use“) 1. Einzeleinfuhr von – DGHO, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.dgho.de/publikationen/stellungnahmen/bundesoberbehoerden/einzeleinfuhr_arzneimittel/Rechtliche%20Rahmenbedingungen%20der%20Einzeleinfuhr%20von%20Arzneimitteln%20nach%20Deutschland.pdf
  16. Einzelimporte — Deutsch – PHARMORE GmbH, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.pharmore.de/de/einzelimporte-informationen
  17. § 18 ApBetrO – Einzelnorm – Gesetze im Internet, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.gesetze-im-internet.de/apobetro_1987/__18.html
  18. Einzelimport nach § 73 Abs. 3 Arzneimittelgesetz* – deutschesapothekenportal.de, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.deutschesapothekenportal.de/download/public/arbeitshilfen/dap_arbeitshilfe_54.pdf
  19. Zolldatenbanken im Internet – IHK Region Stuttgart, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.ihk.de/stuttgart/fuer-unternehmen/international/import-export/export/zolldatenbank-675170
  20. Zolldatenbanken für die Ein- und Ausfuhr – IHK Darmstadt, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.ihk.de/darmstadt/produktmarken/international/import/hier-finden-sie-zolldatenbanken-fuer-die-ein-und-ausfuhr-2530728
  21. Wichtige Links für den Import und Export – IHK Bodensee-Oberschwaben, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.ihk.de/bodensee-oberschwaben/international/zollverfahren-atlas-aeo/zolldatenbank-1940826
  22. LAUER-TAXE®-Schnittstelle in VARIO – VARIO Lexikon, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://lexikon.vario-software.de/lauer-taxe/
  23. Apothekensoftware und -hardware | CGM, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.cgm.com/deu_de/loesungen/apotheke.html
  24. Import und Original – WIKI LAUER-FISCHER GmbH, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://wiki.lauer-fischer.de/index.php?title=Import_und_Original&mobileaction=toggle_view_desktop
  25. Eisbergsuche frei testen die Suchmaschine zu 25 Arzneimitteldatenbanken – Pharmazie.com, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://go.pharmazie.com/de/eisbergsuche-frei-testen/
  26. Eisbergsuche® – Google-artige Suchmaschine speziell für Arzneimittel – Pharmazie.com, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://go.pharmazie.com/de/product/eisbergsuche/
  27. ABDA-Datenbank Internationale Fertigarzneimittel aus 50 Ländern – Pharmazie.com, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://go.pharmazie.com/de/product/abda-datenbank-internationale-fertigarzneimittel/
  28. Deutsche PZN für internationale Produkte finden – Pharmazie.com, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://go.pharmazie.com/de/deutsche-pzn-fuer-internationale-produkte-finden-lt/
  29. Arzneimitteldaten-API-Integration – Nutzen, Technik & Anwendung – Pharmazie.com, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://go.pharmazie.com/de/arzneimitteldaten-api-integration-nutzen-technik-und-anwendung/
  30. Arzneimittel Rohdatenlizenzen – Anbieter & Datenquellen im Vergleich – Pharmazie.com, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://go.pharmazie.com/de/arzneimittel-rohdatenlizenzen/
  31. Medikationsanalyse mit Scholz amts – was kann das neue Tool?, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2021/09/17/medikationsanalyse-mit-scholz-amts-was-kann-das-neue-tool
  32. Medical-Pharmaceutical Literature related to Wolfgang Scholz, Founder and Editor of SCHOLZ DataBank, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://scholzdatabank.com/literature
  33. Arzneimitteldatenbank mit Interaktionscheck – Pharmazie.com, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://go.pharmazie.com/de/arzneimitteldatenbank-mit-interaktionscheck/
  34. Importarzneimittel | AOK Gesundheitspartner, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.aok.de/gp/verordnung/wirtschaftlichkeit/arzneimittelinformationen-niedersachsen/importarzneimittel
  35. Dokumentation des Einzelimports nach §18 ApBetrO – Import International oHG, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.importinternational.de/wp-content/uploads/2025/03/Import-Dokumentation.pdf
  36. apokompass – NARZ/AVN aposoft, Zugriff am Dezember 30, 2025, https://www.narz-avn.de/dienstleistungen/apokompass

Ähnliche Beiträge

Insights & Best Practices

Mehr über pharmazie.com

pharmazie.com bietet die umfassendsten Arzneimitteldaten und Informationen für Fachkreise

Seit 1989 vertrauen über 1.000 Fachkräfte auf unsere Expertise.

More about pharmazie.com

pharmazie.com offers the most comprehensive drug data and information for professionals

Since 1989, over 1,000 professionals have placed their trust in our expertise.

All databases in overview

Keine Ergebnisse gefunden

Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.

Pharmazie favicon

Sie möchten keine wichtigen

Meldungen oder News mehr verpassen?

Dann tragen Sie sich in unseren Newsletter ein.

Sie haben sich erfolgreich angemeldet.