Wissenswertes über die PZN auf einen Blick
Was ist die PZN Nummer (Pharmazentralnummer)?
Die Pharmazentralnummer, kurz PZN, ist eine Identifikationsnummer, die die auf dem Markt vertriebenen Arzneimittel und apotheken spezifische Medizinprodukte einheitlich identifiziert. Die Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA) erstellt und erfasst diese Daten für Bestellvorgänge in der Apotheke und im pharmazeutischen Großhandel, nachdem der Hersteller den entsprechenden Antrag bei der IFA gestellt hat.
Die Pharmazentralnummer, kurz PZN, ist ein einheitlicher Schlüssel zur Identifizierung von Arzneimitteln und anderen Apotheken Produkten in Deutschland. Diese ist eine achtstellige Nummer, die jedes Produkt eindeutig identifiziert.
Die PZN ist auf jeder Verpackung im Klartext (z. B. PZN – 12345678) und Barcode ersichtlich. Daraus leiten sich Name, Packungsgröße, Wirkstoffstärke und Darreichungsform des entsprechenden Artikels ab. Das muss aber nicht zwingend ein Medikament sein, denn auch andere in Apotheken gehandelte Produkte haben eine PZN, wie zum Beispiel Verbandstoffe.
Was ist die PZN Nummer (Pharmazentralnummer)?
Die Pharmazentralnummer, kurz PZN, ist eine Identifikationsnummer, die die auf dem Markt vertriebenen Arzneimittel und apotheken spezifische Medizinprodukte einheitlich identifiziert. Die Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA) erstellt und erfasst diese Daten für Bestellvorgänge in der Apotheke und im pharmazeutischen Großhandel, nachdem der Hersteller den entsprechenden Antrag bei der IFA gestellt hat.
Die Pharmazentralnummer, kurz PZN, ist ein einheitlicher Schlüssel zur Identifizierung von Arzneimitteln und anderen Apotheken Produkten in Deutschland. Diese ist eine achtstellige Nummer, die jedes Produkt eindeutig identifiziert.
Die PZN ist auf jeder Verpackung im Klartext (z. B. PZN – 12345678) und Barcode ersichtlich. Daraus leiten sich Name, Packungsgröße, Wirkstoffstärke und Darreichungsform des entsprechenden Artikels ab. Das muss aber nicht zwingend ein Medikament sein, denn auch andere in Apotheken gehandelte Produkte haben eine PZN, wie zum Beispiel Verbandstoffe.
Verwendung & Vergabe der PZN Nummer
Die Pharmazentralnummer (PZN) ist Deutschlands nationale Identifikationsnummer für Arzneimittel, Medizinprodukte und andere Apothekenprodukte. Es handelt sich um eine 8-stellige Nummer (7 Ziffern + Prüfziffer), die ein Arzneimittel anhand von Name, Darreichungsform, Wirkstoffstärke und Packungsgröße eindeutig identifiziert. Sie ist im Klartext (Zahlen) mit vorangestelltem „PZN“ und als Strichcode (Code39) auf jeder Packung aufgedruckt, wobei die Zeichenfolge „PZN“ nicht im Strichcode enthalten ist. PZN wurde ursprünglich für die schnelle und fehlerfreie Übermittlung von Bestellungen von Apotheken an pharmazeutische Großhändler entwickelt. Dies ist in der pharmazeutischen Industrie in der Logistikkette (Bestellung, Versand, Empfang, Rechnungsstellung) üblich. Auch Apotheken nutzen die PZN bei der Abrechnung mit den Krankenkassen. Dazu wird die Pharmazentralnummer in der Apotheke gescannt und maschinenlesbar auf das Rezept gedruckt. Die Daten der gesetzlich Krankenversicherten werden von der EDV erfasst und in Form von Daten und Bilddateien (Bildern) an die gesetzlichen Krankenkassen weitergeleitet. Bei Rezepten von Privatversicherten wird die Apothekennummer entweder handschriftlich oder auf dem Rezept aufgedruckt, die Angabe der Apothekennummer ist aber für die Abrechnung nicht zwingend erforderlich. Versandapotheken erlauben in der Regel die direkte Eingabe der PZN in ihre Bestellung. Mit der Einführung der elektronischen Verschreibung werden Arztnummern weiterhin eine wichtige Rolle spielen. PZN ist nicht auf Deutschland beschränkt, es gibt sie auch in Österreich. Allerdings bilden die österreichischen PZN einen völlig eigenen Nummernkreis.
Für eine internationale Kennzeichnung werden die ersten 6 Ziffern der 7-stelligen PZN (6 Ziffern + Prüfziffer) in die EAN-Nummer (Format 908888zzzzzzP) integriert. EAN Nummern sind internationale Artikelnummern. Sie heißen mittlerweile weltweit einheitlich GTIN – Global Trade Item Number. EAN Nummern sind Teil des weltweit gültigen und überschneidungsfreien GS1-Nummernsystems.
Die Vergabe der PZN erfolgt ausschließlich auf Antrag durch die Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA) in Frankfurt am Main. Deren Gesellschafter sind die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) sowie der Bundesverband des Pharmazeutischen Großhandels e.V. (PHAGRO).
Die IFA prüft jede Anfrage darauf, ob die Richtlinien für die Vergabe einer Pharmazentralnummer durch das Produkt gegeben sind. Treten Fälle auf, die eine spezifische pharmazeutische Kenntnis erfordern, werden Ergebnisse des ABDATA Pharma-Daten-Service, einer Arzneimitteldatenbank für das Gesundheitswesen, bei der Beurteilung zugrunde gelegt. Sollten die dort vorliegenden Informationen nicht als ausreichend erscheinen, muss der anfragende Anbieter weitere Begründungen liefern oder eine Entscheidung der verantwortlichen Überwachungsbehörde vorlegen.
Probleme bei der rechtlichen Zuordnung
Die auf einer Packung aufgedruckte Pharmazentralnummer erlaubt keine eindeutige rechtliche Zuordnung des enthaltenden Produkts. Die meisten Erzeugnisse mit einer PZN sind zwar Arzneimittel, es kann sich aber ebenso gut um andere Artikel handeln. Dazu zählen unter anderem:
Kosmetika
Aufbau der PZN Nummer
DDie Pharmazentralnummer ist als Strichcode und Nummernfolge mit vorangestellter Abkürzung „PZN-“ auf der Arzneimittelpackung abgedruckt. Zum 1.1.2013 wurde die PZN um eine Ziffer erweitert, sodass sie jetzt aus 7 Ziffern, die den Zahlenwert 0-9 besitzen und der letzten sogenannten Prüfziffer besteht. Die 8-stellige PZN hat ab 2020 vollständig die bisher 7-stellige ersetzt. Die Erweiterung wurde notwendig, um eine ausreichend freie Anzahl an Nummern zu gewährleisten. Die alten Nummern behalten ihre Gültigkeit, ihnen wird als 8. Ziffer eine 0 vorangestellt.
Prüfziffer
Die Prüfziffer dient der Sicherung des Handels mit Arzneimitteln durch elektronischen Erkennung falsch eingegebener PZN im Rahmen der Warenbestellung. Ihre Berechnung erfolgt nach Modulo 11:
Beispiel
PZN – 0345874 5
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